Newsticker März: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Sartorius baut Geschäft mit Gentherapie-Technologie aus

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28.03.2023

Stuttgart (dpa/lsw) *11:00 Uhr – Anlagenbauer Exyte legt 2022 Umsatzsprung hin

Die hohe Nachfrage nach Halbleiterfabriken, Rechenzentren und Produktionsstätten für Arzneimittel haben dem Anlagenbauer Exyte auch im vergangenen Jahr gute Geschäfte beschert.

Die Erlöse legten um 52 Prozent auf 7,4 Milliarden Euro zu, wie Vorstandschef Wolfgang Büchele am Dienstag mitteilte. Der Gewinn unterm Strich stieg um 61 Prozent auf 349 Millionen Euro. Büchele rechnet nach eigenen Worten mit einem langen Aufschwung.

Von kurzfristigen Schwankungen im Halbleitergeschäft sei der Anlagenbauer nicht betroffen. Im Januar und im Februar habe es in diesem Bereich substanzielle Auftragseingänge gegeben, sagte der Manager. «Da gibt es weiteres Wachstum.» Auch im Pharmabereich gebe es eine rege Nachfrage. Immer mehr Pharmaprojekte würden zurück in die westliche Welt geholt. Die Abhängigkeit von Asien solle verringert werden. Für dieses Jahr plant Exyte einen Umsatz von knapp

8 Milliarden Euro, wie der Vorstandschef mitteilte. Der Gewinn solle entsprechend der Erlösentwicklung 2023 weiter zulegen.

Büchele bekräftigte das Ziel, 2027 einen Umsatz von zehn Milliarden Euro erzielen zu wollen. Ende vergangenen Jahres beschäftigte der Anlagenbauer weltweit rund 9000 Männer und Frauen. Die Belegschaft habe um ein Fünftel zugelegt. Das Unternehmen gehört dem Österreicher Georg Stumpf und hatte 2018 einen Börsengang abgesagt.

Hamburg (dpa) *07:44 Uhr – Wirkstoff-Forscher Evotec verdient etwas weniger als erhofft

Der Pharma-Wirkstoffforscher Evotec will nach einem Gewinnrückgang im vergangenen Jahr wieder mehr verdienen. 2022 hatten die Hanseaten dank eines starken vierten Quartals zwar mehr Umsatz erwirtschaftet als angepeilt, ihr Gewinnziel im Tagesgeschäft aber etwas verfehlt. Der Erlös war vorläufigen Berechnungen zufolge in den Monaten Januar bis Dezember um mehr als ein Fünftel auf rund 751 Millionen Euro gestiegen, wie das im MDax notierte Unternehmen am Dienstag in Hamburg mitteilte. Evotec hatte sich zuletzt bis zu 735 Millionen Euro vorgenommen.

Wegen hoher Kosten kam das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (bereinigtes Ebitda) jedoch mit rund 102 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert von 107 Millionen Euro heraus – angepeilt waren mindestens 105 Millionen Euro. Diese Kennziffer will Evotec in diesem Jahr auf 115 Millionen bis 130 Millionen Euro steigern, der Umsatz soll dabei auf 820 Millionen bis 840 Millionen Euro wachsen.

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