Newsticker März: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Sartorius baut Geschäft mit Gentherapie-Technologie aus

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13.03.2023

Kigali/Mainz (dpa) *16:31 Uhr – Erste Biontech-Container für Impfstoffproduktion in Ruanda

Mit der Ankunft der ersten Spezialcontainer in Ruanda rückt die Impfstoffproduktion des Mainzer Unternehmens Biontech auf afrikanischem Boden wieder ein Stück näher. Sechs spezielle Schiffscontainer kamen am Montag per Flugzeug in der Hauptstadt Kigali an, wie Biontech mitteilte. Dort wurden sie von dem ruandischen Gesundheitsminister Sabin Nsanzimana und dem operativen Geschäftsführer von Biontech, Sierk Poetting, in Empfang genommen.

Die sechs Container werden auf einem Gelände in einer Sonderwirtschaftszone in Kigali in einer Halle einen sogenannten «Biontainer» bilden, eine modulare Produktionseinheit. Eine zweite solche Einheit soll folgen. Der Produktionsstart erfolgt indes frühestens im Verlauf des Jahres 2024.

In den zwei «Biontainern» können dann pro Jahr etwa 50 Millionen Dosen des Covid-19-Impfstoffs von Biontech und Pfizer hergestellt werden. Potenziell können in der Anlage in Zukunft auch mRNA-Impfstoffe gegen Tuberkulose oder Malaria produziert werden. Neben dem Standort in Kigali plant Biontech in Afrika weitere solche modularen Produktionsstätten im Senegal und gegebenenfalls in Südafrika.

New York (dpa) *12:21 Uhr – Pfizer übernimmt US-Krebsspezialisten Seagen für 43 Milliarden Dollar

Der Pharmakonzern Pfizer hat sich mit dem Biotechunternehmen Seagen auf eine milliardenschwere Übernahme geeinigt. Dabei will Pfizer für den Krebsspezialisten 229 Dollar je Aktie zahlen, wie der Konzern am Montag mitteilte. Seagen wird damit mit 43 Milliarden Dollar (40 Mrd Euro) bewertet. Die Verwaltungsräte beider Konzerne hätten der Transaktion bereits zugestimmt. Seagen prognostiziert für dieses Jahr Umsätze von 2,2 Milliarden Dollar.

Pfizer zeigte sich zuversichtlich, dass das Unternehmen bis 2030 je nach Fortschritten bei den Produkten mehr als zehn Milliarden Dollar an Erlösen beisteuern könnte - mit einem erheblichen Aufwärtspotenzial danach.

Paris (dpa) *09:23 Uhr – Übernahme in der Pharmabranche: Sanofi will Provention Bio kaufen

Der Pharmakonzern Sanofi will mit dem Zukauf von Provention Bio sein Geschäft rund um das Diabetes-Medikament Tzield ausbauen. Sanofi biete den Aktionären des US-Biopharmakonzerns 25 US-Dollar je Aktie, teilte der französische Pharmakonzern am Montag in Paris mit. Das entspreche einem Unternehmenswert von rund 2,9 Milliarden Dollar. Bedingung für die Übernahme sei aber, dass Sanofi inklusive bereits erworbener Provention Bio-Anteile mindestens die Mehrheit der ausstehenden Aktien halten werde. Sanofi will die Transaktion aus vorhandenen Barmitteln finanzieren. Die Übernahme soll im zweiten Quartal abgeschlossen sein.

Sanofi und Provention Bio haben erst jüngst die Zulassung für ihr gemeinsames Diabetes-Medikament Teplizumab in den USA erhalten. Das neue Diabetes-Medikament kann bei bestimmten Menschen mit familiärem Risiko für Typ-1-Diabetes den Ausbruch um einige Zeit hinauszögern. Das Mittel mit dem Markennamen Tzield wurde von der US-Arzneimittelbehörde FDA für Menschen ab acht Jahren zugelassen.

Rund 8,7 Millionen Menschen weltweit haben Typ-1-Diabetes, eine Stoffwechselerkrankung, bei der das Immunsystem die Zellen, die Insulin produzieren, attackiert und zerstört. Die Krankheit wird am häufigsten bei Kindern und jungen Erwachsenen diagnostiziert.

Düsseldorf (dpa/lnw) *09:05 Uhr – Produktion von Mineralölerzeugnissen in NRW nimmt zu

In Nordrhein-Westfalen sind im vergangenen Jahr deutlich mehr Mineralölerzeugnisse produziert worden als 2021. Insgesamt seien in 31 Betrieben 26,4 Millionen Tonnen an zum Absatz bestimmten Mineralölprodukten wie Treibstoffen, Heizölen, Kerosin oder gasförmigen Kohlenwasserstoffen hergestellt worden, berichtete das Statistische Landesamt IT.NRW am Montag. Die Produktionsmenge lag damit um 4,5 Prozent höher als im Vorjahr. Mehr Mineralölerzeugnisse waren im bevölkerungsreichsten Bundesland zuletzt 2017 produziert worden. Der nominale Absatzwert stieg wegen der Preisexplosion im Energiebereich gegenüber dem Vorjahr um 79,5 Prozent auf 16,3 Milliarden Euro.

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