Newsticker März: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Sartorius baut Geschäft mit Gentherapie-Technologie aus

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03.03.2023

Abuja (dpa) *16:27 Uhr – Mindestens zwölf Tote bei Explosion an Ölpipeline in Nigeria

Bei einer Explosion an einer Ölpipeline im westafrikanischen Nigeria sind mindestens zwölf Menschen verbrannt. Sie seien nach ersten Erkenntnissen dabei gewesen, illegal Rohöl abzuschöpfen, als ein Funke ihres Transportfahrzeugs die Explosion ausgelöst habe, teilte die örtliche Polizei am Freitag mit. Eine Beobachterorganisation für Ölpesten im Niger-Delta erwartete, dass die Zahl der Toten noch steigen könnte. Der Unfall ereignete sich im Ort Rumuekpe im Bundesstaat Rivers an der Atlantikküste.

Das Ausmaß der Umweltschäden blieb zunächst unklar. Ähnliche Vorfälle führten in der Vergangenheit oft zu weitflächigen Acker- und Waldbränden und starken Verschmutzungen von Gewässern.

Nigeria ist einer der führenden Ölproduzenten Afrikas. Die Erlöse verschwinden allerdings zu großen Teilen in den Taschen korrupter öffentlicher Verwaltungen. Die Bevölkerung des Niger-Delta, wo das meiste Öl gefördert wird, ist größtenteils arm und außerdem durch die Ölförderung bei der Landwirtschaft und Fischerei eingeschränkt.

Umso häufiger kommt es zu Diebstahl von Öl aus den Pipelines, das anschließend in illegalen Raffinerien teils mit gefährlichen Methoden verarbeitet wird. Immer wieder kommt es dabei zu Explosionen. Beim bislang tödlichsten Unfall im Jahr 1998 starben mehr als 1000 Menschen, die Öl aus einer aufgebrochenen Pipeline abschöpften.

Schkopau (dpa/sa) *12:05 Uhr – Höhere Nachfrage: Chemieproduzent nimmt Produktion wieder auf

Der Chemieproduzent Synthos in Schkopau (Saalekreis) nimmt eine Anlage zur Produktion von Butadien-Kautschuk wieder in Betrieb. Die Wiederinbetriebnahme sei unter anderem eine Reaktion auf die gestiegene Nachfrage insbesondere der Reifenindustrie, teilte das Unternehmen am Freitag in Schkopau mit. Den Angaben eines Sprechers zufolge war die Produktion im Juni 2020 aus wirtschaftlichen Gründen gestoppt worden.

Um die Produktion wieder aufzunehmen, seien bereits seit dem vergangenen Jahr Vorbereitungen getroffen worden. Zukünftig sollen in Schkopau jährlich bis zu 30.000 Tonnen des Synthesekautschuks hergestellt werden. Dazu hat das Unternehmen eigenen Angaben zufolge 40 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt.

Insgesamt beschäftigt das Unternehmen rund 3600 Mitarbeitende. Neben Kautschuk stellt Synthos an insgesamt sechs Standorten auch Kunststoffe und Pflanzenschutzmittel her. Seinen Hauptsitz hat das Unternehmen im polnischen Oswiecim.

Düsseldorf (dpa/lnw) *08:33 Uhr – Energieintensive Industriebranchen produzieren deutlich weniger

Vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs und hoher Strom- und Gaspreise haben Nordrhein-Westfalens energieintensive Industriebranchen deutlich weniger hergestellt. Die Produktion dieser Industriebereiche sei 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 6,8 Prozent gesunken, teilte das Landesstatistikamt IT.NRW am Freitag in Düsseldorf mit. Vor allem in der zweiten Jahreshälfte ging es runter. Energieintensiv sind zum Beispiel die Chemie-, die Glas-, die Papier- und die Metallbranche.

Bei den Industriebereichen, die weniger Strom und Gas brauchen, war es im Gesamtjahr nur ein Mini-Minus von 0,1 Prozent. Der Gesamtschnitt der NRW-Industrie lag 2022 bei minus 2,2 Prozent.

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