Newsticker März: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Sartorius baut Geschäft mit Gentherapie-Technologie aus

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14.03.2023

Leipzig/Berlin (dpa) *15:31 Uhr – Bund verlängert Treuhandverwaltung über Rosneft-Töchter

Der Bund behält die Kontrolle über die beiden deutschen Tochterfirmen des russischen Ölkonzerns Rosneft und damit auch über die wichtige PCK-Raffinerie im brandenburgischen Schwedt. Die Treuhandverwaltung werde um sechs Monate verlängert, teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Dienstag mit. Zuvor hatte das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig die Treuhandlösung bestätigt.

«Das ist eine gute Nachricht für die Versorgungssicherheit und die Zukunft der PCK Schwedt», erklärte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck. «Die Versorgungssicherheit ist oberste Priorität und daher handlungsleitend. Sie sicherzustellen war und ist Zweck der Treuhandverwaltung.»

Der Bund hatte im September die Treuhandverwaltung über Rosneft Deutschland und RN Refining & Marketing verhängt. Die Unternehmen sind Mehrheitseigner der PCK-Raffinerie. Das bedeutet, die Bundnetzagentur hat im Auftrag der Bundesregierung das Sagen bei den beiden Rosneft-Töchtern und in der Raffinerie. Die Treuhandverwaltung wäre ohne Verlängerung am 15. März abgelaufen, also an diesem Mittwoch.

Hintergrund ist, dass Deutschland wegen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine auf russisches Rohöl verzichten will, wie es in Schwedt jahrzehntelang verarbeitet wurde. Die Bundesregierung hatte beklagt, dass die Töchter des russischen Konzerns kein Interesse an einer Abkehr von russischem Öl hatten.

Leipzig (dpa) *14:17 Uhr – Bundesverwaltungsgericht bestätigt Rosneft-Treuhandverwaltung

Das Bundesverwaltungsgericht hat die Treuhandverwaltung zweier deutscher Tochterfirmen des russischen Ölkonzerns Rosneft bestätigt. Die Anordnung durch das Bundeswirtschaftsministerium sei rechtmäßig gewesen, entschied das Gericht in Leipzig am Dienstag.

München (dpa) *07:27 Uhr – Wacker Chemie erwartet nach schwachem Jahresstart Gewinnrückgang

Wacker Chemie rechnet für 2023 mit deutlichen Geschäftseinbußen. Der Umsatz dürfte auf sieben Milliarden bis 7,5 Milliarden Euro sinken und das operative Ergebnis (Ebitda) auf 1,1 Milliarden bis 1,4 Milliarden Euro fallen, teilte der MDax-Konzern am Dienstag in München mit. Bei niedrigen Verkaufspreisen sollte sich die Nachfrage dabei nach einem schwachen Jahresstart erholen.

Im ersten Quartal dürfte das operative Ergebnis auf 250 Millionen bis 280 Millionen Euro fallen – nach 644 Millionen Euro vor einem Jahr. Trotz der schwierigen Perspektiven soll die Dividende nach einem starken Jahr 2022 mit einem operativen Gewinn von 2,1 Milliarden Euro um 4,00 Euro auf einen Rekordwert von 12,00 Euro je Aktie steigen. Die bereits bekannten vorläufigen Zahlen für 2022 bestätigte das Unternehmen.

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