Newsticker März: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Sartorius baut Geschäft mit Gentherapie-Technologie aus

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12.03.2023

Belo Horizonte (dpa) *20:20 Uhr – Thyssenkrupp und brasilianische Firma: Deal für grünen Wasserstoff

Während des Besuchs von Wirtschaftsminister Robert Habeck in Brasilien haben Thyssenkrupp nucera und das brasilianische Chemie-Unternehmen Unigel eine Absichtserklärung unterzeichnet, die Produktion von grünem Wasserstoff zu vervierfachen. Dies teilte das Wirtschaftsministerium in Belo Horizonte am Sonntag (Ortszeit) mit.

Unigel, eines der größten Chemieunternehmen in Lateinamerika und größter Hersteller von Stickstoffdünger in Brasilien, ist Vorreiter bei der Produktion von grünem Wasserstoff in dem Land. Thyssenkrupp nucera liefert die notwendige Technik.

Im Juli hatte Unigel mitgeteilt, für die kommenden Jahre die Vervierfachung seiner Produktion von grünem Wasserstoff zu planen. Die Elektrolyseur-Kapazitäten sollen auf über hundert Megawatt ausgebaut werden, so dass etwa 40.000 Tonnen grüner Wasserstoff jährlich hergestellt werden könnten.

Wenn der Strom für die Wasserstoffproduktion aus erneuerbaren Energien kommt, gilt auch das Produkt als «grün». In der Industrie kann Wasserstoff fossile Brennstoffe wie Gas, Öl und Kohle ersetzen. Allerdings ist seine Gewinnung sehr energieaufwendig.

Riad (dpa) *11:45 Uhr – Hohe Preise, gestiegene Nachfrage: Ölkonzern Aramco mit Rekordgewinn

Der Ölkonzern Saudi Aramco hat im vergangenen Jahr dank hoher Ölpreise und weltweit gestiegener Nachfrage wieder einen kräftigen Gewinnsprung verzeichnet. Der Überschuss stieg 2022 auf 161 Milliarden US-Dollar (151 Mrd Euro) nach 110 Milliarden im Jahr zuvor, wie der saudische Branchenriese am Sonntag mitteilte. Seit dem Börsengang Ende 2019 sei dies der größte Nettogewinn des Konzerns.

Aramco profitiert wie viele seiner Konkurrenten von den hohen Energiepreisen. Auch Shell, Totalenergies, Eni sowie die US-Ölgiganten ExxonMobil und Chevron hatten jüngst kräftige Gewinnsprünge vermeldet. Die Preise am Öl- und Gasmarkt stiegen auch deshalb stark, weil das Angebot wegen Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine zeitweise knapp war.

Aramco will eigenen Angaben zufolge weiterhin viel Geld in die Produktion stecken. Insgesamt kalkuliert das Management für 2023 mit Kapitalausgaben in Höhe von rund 45 bis 55 Milliarden Dollar, 2022 beliefen sie sich auf 37,6 Milliarden. Investieren will das saudische Unternehmen auch in kohlenstoffärmere Technologien. Die Öl- und Gasindustrie gilt als großer Mitverursacher des Klimawandels.

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