Newsticker März: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Sartorius baut Geschäft mit Gentherapie-Technologie aus

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29.03.2023

Ingelheim (dpa/lrs) *13:29 Uhr – Boehringer-Deutschlandchefin lobt Biotechnologie-Beirat

Die Deutschlandchefin von Boehringer Ingelheim, Sabine Nikolaus, sieht die bisherige Arbeit des im März 2022 gegründeten Biotechnologie-Beirats Rheinland-Pfalz positiv. Er bringe Dynamik in die Entwicklung des hiesigen Biotechnologie-Standortes, sagte Nikolaus, die Vorsitzende des Gremiums ist, am Mittwoch in Ingelheim.

Eine solche Initiative sei aber kein «Sprint», sagte Nikolaus. «Das geht eher über Jahrzehnte, denn über Jahre.» Indem in Rheinland-Pfalz aber viele verschiedene Akteure an einem Tisch säßen, werde systematisch vorgegangen und geschaut, was es am dringendsten brauche. So seien etwa vergleichsweise zügig Laborgebäude bereitgestellt worden.

In dem Biotechnologie-Beirat sitzen Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft, darunter sind auch die beiden Mitbegründer des Impfstoffherstellers Biontech, Özlem Türeci und Christoph Huber, der seinen Sitz in Mainz hat. Der Beirat ist wie auch der Aufbau einer Biotechnologie-Akademie, eine Art Vernetzungsplattform für die Hochschulen im Land, Teil der Biotechnologie-Initiative der Landesregierung. «Das ist meiner Meinung nach einzigartig», sagte Nikolaus.

Ingelheim (dpa) *10:44 Uhr – Boehringer Ingelheim steigert Umsatz – Gewinn etwas geringer

Der Pharmakonzern Boehringer Ingelheim hat seinen Umsatz kräftig nach oben geschraubt. Die Erlöse stiegen im Jahr 2022 um mehr als zehn Prozent auf währungsbereinigt 24,1 Milliarden Euro (Vorjahr: 20,6 Mrd.), wie das Unternehmen am Mittwoch im rheinhessischen Ingelheim mitteilte. Der Konzerngewinn ging dagegen etwas von 3,4 Milliarden im Vorjahr auf nunmehr 3,2 Milliarden zurück.

Für Forschung und Entwicklung gab das familiengeführte Unternehmen aus Ingelheim mit seinen weltweit rund 52.400 Mitarbeitern 2022 insgesamt rund fünf Milliarden Euro aus, das waren 21 Prozent der Umsätze und deutlich mehr als im Jahr davor mit etwa 4,1 Milliarden Euro.

Während das Geschäft mit Humanpharma bei den Erlösen um mehr als 13 Prozent auf 18,5 Milliarden Euro zulegte, blieben die Umsätze in der Tiergesundheit mit 4,6 Milliarden in etwa auf dem Niveau des vorangegangenen Jahres. Bei den Pharmaprodukten für Menschen war wieder das Diabetesmittel Jardiance ein Umsatztreiber mit Erlösen von alleine rund 5,8 Milliarden Euro 2022. Jardiance kann seit einiger Zeit unter anderem auch bei der Behandlung von Herzschwäche verwendet werden.

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