Membranen für die Wasserstoffherstellung AEM-Technologie: Evonik eröffnet Technologiezentrum in Schanghai

Quelle: Evonik 2 min Lesedauer

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Der Spezialchemiekonzern Evonik hat in Schanghai ein Technologiezentrum für Anionenaustauschmembranen eröffnet. Dort sollen Duraion-Membranen für die AEM-Elektrolyse unter realen Bedingungen getestet und für Wasserstoffanwendungen im asiatischen Markt weiterentwickelt werden.

Das neue Zentrum ermöglicht die Prüfung von  Duraion-Membranen unter realen Bedingungen.(Bild:  Carsten Paul/ Evonik)
Das neue Zentrum ermöglicht die Prüfung von Duraion-Membranen unter realen Bedingungen.
(Bild: Carsten Paul/ Evonik)

Die Innovation Factory von Evonik in Schanghai hat ein Technologiezentrum für Anionenaustauschmembranen (AEM) eröffnet, um ihre Duraion-Membranen unter realen Betriebsbedingungen zu testen.

Das Evonik AEM Center Shanghai ist die erste Einrichtung des Unternehmens dieser Art in der Region. Sein Ziel soll es sein, die Integration der Duraion-Membranen, unter realen Betriebsbedingungen zu testen und zu optimieren. Hergestellt werden die Membranen im industriellen Maßstab in Marl. Mit dem neuen Zentrum will das Unternehmen sicherstellen, dass die Membranen auch den spezifischen Anforderungen der lokalen Kunden in Asien entsprechen.

„Mit der Gründung des Evonik AEM Center Shanghai stärken wir unsere Fähigkeit, den schnell wachsenden Markt für Wasserstoffanwendungen in China – und darüber hinaus – zu bedienen, erheblich“, sagt Jack Zhang, Vice President und General Manager Asia Pacific in der Business Line High Performance Polymers. „Die Nähe zu Kunden und Partnern ermöglicht es uns, unsere AEM-Technologie besser auf die Marktbedürfnisse abzustimmen, die Einführung zu beschleunigen und Wasserstofflösungen für die weltweite Kommerzialisierung zu skalieren.“

Der Standort soll zudem als Kooperationszentrum dienen, in dem die lokalen Experten der Innovation Factory und regionale Partner gemeinsam an der Bewältigung technologischer Herausforderungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der AEM-Elektrolyse arbeiten können.

„Das AEM-Zentrum spielt eine Schlüsselrolle bei der weiteren Entwicklung unserer AEM-Technologie“, sagt Ryan Liu, Forschungsleiter für die Region Greater China. „Es wird schnellere Entwicklungszyklen für Duraion-Membranen ermöglichen und zudem ein tieferes Verständnis von AEM-basierten Elektrolysesystemen als Ganzes vermitteln.“

Die spezialisierten Labore des AEM-Zentrums verfügen bereits über Testkapazitäten für die Elektrolyse im Demonstrationsmaßstab. Dazu gehören moderne Elektrolyseur-Prüfstände zur Bewertung der Leistung und Langzeitbeständigkeit der Membranen unter realen Betriebsbedingungen. Insgesamt sollen diese Einrichtungen den gesamten Validierungsprozess unterstützen – von Einzelzelltests bis hin zu Systemen im Demonstrationsmaßstab – und letztlich die industrielle Anwendung von Duraion-Membranen in der AEM-Elektrolyse ermöglichen.

Die Anionenaustauschmembran-Elektrolyse ist ein Verfahren, mit dem aus Wasser grüner Wasserstoff erzeugt werden kann. Im Vergleich zu anderen Lösungen zur Wasserstoffelektrolyse bietet sie dem Unternehmen zufolge große Flexibilität auch bei schwankender Stromversorgung und hat aufgrund der Verwendung kostengünstigerer Materialien geringere Investitionskosten.

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