HMI‑System für GMP‑Reinräume Kompakte Workstation mit bis zu 24 Stunden Akkulaufzeit

Quelle: Pressemitteilung Systec & Solutions 2 min Lesedauer

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Eine neue mobile Arbeitsstation mit Human-Machine-Interface (HMI) ist speziell für Reinraum- und Life-Science-Anwendungen ausgelegt. Reinraumgerechtes Design, effiziente Elektronik und ergonomische Einstellungen sollen Bedienung, Prozesssicherheit sowie Wartungs- und Reinigungsaufwand verbessern.

Tydora vereint modernes HMI, mobile Workstation und reinraumoptimiertes Design in einer vollständig integrierten Plattform.(Bild:  Systec & Solutions)
Tydora vereint modernes HMI, mobile Workstation und reinraumoptimiertes Design in einer vollständig integrierten Plattform.
(Bild: Systec & Solutions)

Systec & Solutions hat mit Tydora 127 ein neues Gesamtsystem aus Human-Machine-Interface (HMI) und mobiler Arbeitsstation für die Life-Science-Industrie und Reinraumumgebungen entwickelt. Das System entstand nach dem „Life-Science-Ready-by-Design“-Ansatz und richtet sich an GMP-regulierte Produktionsumgebungen.

Das Gehäuse besteht aus Edelstahl 1.4404 / 316L; die Oberflächen lassen sich leicht reinigen. Rückseitige Verschraubungen entfallen, um Schmutzkanten und schwer zugängliche Bereiche zu vermeiden. Die kompakte Bauform soll die Integration in beengte Produktionsbereiche erleichtern.

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27-Zoll-Display mit 36 Millimetern Bautiefe

Das HMI verfügt über ein 27-Zoll-Display, dessen Abmessungen annähernd denen bisheriger 24-Zoll-Systeme entsprechen. Mit einer Bautiefe von 36 mm fällt das Display laut Hersteller rund 35 % dünner aus als vergleichbare Systeme der vorherigen Generation. Die größere Anzeigefläche soll komplexe Anwendungen übersichtlicher darstellen und Bedienfehler verringern.

Die Plattform basiert auf der aktuellen Intel-Prozessorgeneration und ist in den Varianten Endpoint, Allround, Performance und als Monitor erhältlich. Zur Auswahl stehen Full‑HD‑ und UHD‑Auflösungen. Das System unterstützt Wi‑Fi 7 und Bluetooth 6.0. Das Display arbeitet mit Multitouch‑Technik.

Im Betrieb aktiviert ein Presence Recognition Sensor das Display, sobald sich ein Operator nähert. Im mobilen Akkubetrieb soll das den Energieverbrauch senken. Ein Helligkeitssensor passt die Bildschirmhelligkeit an die Umgebungsbeleuchtung an und soll so ebenfalls Energie sparen.

Akkulaufzeit bis zu 24 Stunden möglich

Die mobile Workstation integriert „LiFePO4“-Akkus im Standfuß. Je nach Konfiguration sind Laufzeiten von bis zu 24 Stunden möglich. Die Akkumodule sind laut Hersteller für einfache Anwenderwartung ausgelegt. Beim Magnetic-Charger-Konzept befindet sich der Ladeanschluss in ergonomischer Höhe, sodass das Ladekabel den Reinraumboden nicht berührt. Optional steht eine Dockingstation mit flächenbündiger Wandintegration und einem Magnetic-Super-Charger mit bis zu 1  kW Ladeleistung zur Verfügung.

Parallel zur Plattform bietet das Unternehmen die Tastatursysteme Keyboard NG mit Glastastatur und Keyboard NF mit Folientastatur an. Beide Systeme verfügen über ein großes Multitouch-Touchpad und lassen sich optional mit einem RFID-Reader ausstatten. Vier frei konfigurierbare Shortcut-Tasten und ein Reinigungsmodus sollen die Bedienung im Reinraum unterstützen. Die Tastatur kann geneigt werden und ist optional höhenverstellbar. Mit ergonomischen Griffen können Anwender die mobile Workstation sicher verschieben.

Das werkzeuglose One-Click-Montagesystem ermöglicht die Installation des HMIs, einschließlich Daten- und Stromverbindung. Über ein Drehmomentscharnier lässt sich das Display in der Höhe verstellen. Auf der Rückseite befinden sich flächenbündige Accessory-Connectoren für optionale Module wie RFID-/NFC-Reader oder Lautsprecher.

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