Feststoffgehalt überwachen Durchblick im Trüben: So bestimmen Kläranlagenbetreiber zuverlässig den Feststoffgehalt
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In der Schlammbehandlung kommunaler Kläranlagen entscheidet der richtige Feststoffgehalt über die Effizienz der Entwässerung. Doch optische Messverfahren stoßen in der Praxis häufig an ihre Grenzen. In der Kläranlage Bad Vilbel sorgt eine neue Inline-Messung mittels Mikrowellentransmission nun für zuverlässige Echtzeitdaten – bei deutlich geringerem Wartungsaufwand.
Die Komplexität beim Betrieb kommunaler Kläranlagen steigt: Neben der zuverlässigen Abwasserreinigung rücken Energieeffizienz, strengere Umweltanforderungen und eine stabile Prozessführung bei schwankenden Zulaufbedingungen stärker in den Fokus. Für Betreiber wird es daher immer wichtiger, zentrale Prozessparameter kontinuierlich und zuverlässig zu überwachen, um schnell auf Veränderungen reagieren zu können. Besonders in der Schlammbehandlung lohnt sich ein genauer Blick, denn sie zählt zu den kostenintensivsten Bereichen der Abwasserreinigung.
Einer der wesentlichen Parameter ist der Feststoffgehalt des Schlamms. Er bestimmt maßgeblich, wie effizient die Entwässerung arbeitet und ob nachfolgende Prozessschritte stabil laufen. Gleichzeitig schwankt die Schlammqualität in vielen Anlagen erheblich, etwa durch veränderte Zulaufbedingungen oder saisonale Effekte. Eine zuverlässige und kontinuierliche Messung des Trockensubstanzgehalts (TS) wird damit zur wichtigen Grundlage für eine stabile Prozessführung.
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