Phosphorrückgewinnung – vom Abfall zum Wertstoff Wie Klärschlammasche zur Rohstoffquelle für nachhaltige Düngemittelproduktion wird
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Ab 2029 verpflichtet der Gesetzgeber in Deutschland zur Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlamm – ein zentraler Baustein der Kreislaufwirtschaft. Das Eirich-Aufschlussverfahren zeigt, wie sich Klärschlammasche wirtschaftlich und ohne Nebenprodukte in hochwertigen Phosphatdünger überführen lässt.
Phosphor ist ein unverzichtbares Element für die Landwirtschaft, auf die weltweit über 80 Prozent des Phosphorverbrauchs entfallen. Aktuell stammt er nahezu ausschließlich aus endlichen Phosphatgesteinen. Angesichts der begrenzten Ressourcen hat der Gesetzgeber in Deutschland beschlossen, ab 2029 eine verpflichtende Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlamm einzuführen. Traditionell erfolgt die Gewinnung aus Bergwerken, insbesondere in Marokko, China, den USA und Russland. In Europa sind nur geringe Vorkommen bekannt, kleinere Lagerstätten befinden sich beispielsweise in Finnland und Norwegen [1].
Wie viele andere Rohstoffe ist auch Phosphor nur begrenzt aus abbauwürdigen Lagerstätten verfügbar. Die EU hat ihn daher, ähnlich wie Lithium, als strategisch bedeutenden Rohstoff eingestuft [2] und fördert die Rückgewinnung aus Sekundärquellen wie Klärschlamm. Allein in Deutschland liegt das jährliche Rückgewinnungspotenzial bei rund 50.000 Tonnen Phosphor aus Klärschlammasche. Eirich stellt hierfür ein wirtschaftliches Verfahren vor, das Klärschlammasche über einen effizienten Aufschlussprozess in hochwertigen Phosphatdünger überführt.
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