11-stufiges Verdichtersystem
Steamcracker mit Nebenjob: Prozesswärme aus dem Verdichter

Quelle: Piller Blowers & Compressors 5 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Kann ein Steamcracker außer Kohlenwasserstoffen nebenher auch noch Prozesswärme für die Ameisensäuregewinnung liefern? Bei der BASF ist man davon überzeugt – Doch ein Projekt dieser Größenordnung braucht passende Partner.

Die Produktionsanlage Steamcracker II am BASF-Standort in Ludwigshafen(Bild:  BASF)
Die Produktionsanlage Steamcracker II am BASF-Standort in Ludwigshafen
(Bild: BASF)

Die BASF investiert in eines der leistungsstärksten Wärmepumpensysteme an seinem Stammwerk Ludwigshafen: Ziel ist es, Abwärme aus einer der größten Produktionsanlagen an dem Chemiestandort – dem Steamcracker II – als thermische Energiequelle zu nutzen, um CO2-freien Dampf zu erzeugen. Der Einsatz des emissionsfreien Dampfs in der Ameisensäureproduktion hätte das Potenzial, die dort entstehenden Treibhausgasemissionen künftig um 98 Prozent zu reduzieren, sagen die am Projekt beteiligten Entwickler.

Herzstück eines der weltweit leistungsstärksten Wärmepumpensysteme sind die Komponenten des Kompressorspezialisten Piller Blowers & Compressors. Die Maschinen aus der VapoLine-Serie verdichten dampfförmige Abwärme aus industriellen Prozessen effizient und bringen diese auf ein nutzbares Temperaturniveau – die Grundlage der Wärmepumpenfunktion. Piller liefert bis Mitte des Jahres insgesamt sechs VapoFlex-Maschinen (Zug 1) und fünf weitere VapoFlex (Zug 2) – zur Dampferzeugung. Insgesamt handelt es sich um eine Anlage mit elf Verdichterstufen inklusive der elektrischen Antriebssysteme und der entsprechenden Zubehörkomponenten.