CPHI Mailand 2026 Robotergestützte Abfüllanlage mit KI-basiertem Bildverarbeitungssystem

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Die robotergestützte Abfüllanlage kombiniert eine unter Isolator betriebene Abfülltechnik mit KI-gestützter Bildverarbeitung. Ziel ist es, Prozesskontrollen zu unterstützen und zugleich die Zustandsüberwachung sowie die vorausschauende Instandhaltung zu erleichtern.

Der Einsatz von Robotik und KI ermöglicht eine Verringerung des Kontaminationsrisikos.(Bild:  Steriline)
Der Einsatz von Robotik und KI ermöglicht eine Verringerung des Kontaminationsrisikos.
(Bild: Steriline)

Steriline präsentiert auf der CPHI in Mailand vom 6. bis 8. Oktober 2026 unter anderem die robotergesteuerte Abfüllanlage VKSFCM11. Die unter einem Isolator betriebene Anlage ist für kleine Chargen sowie Anwendungen in der Zell- und Gentherapie ausgelegt. Nach Angaben des Herstellers unterstützt sie einen „Zero-Loss“-Ansatz und berücksichtigt die Anforderungen des EU-GMP Annex 1.

Weniger Kameras und Sensoren im Isolator

Ein Bestandteil der auf der Messe vorgestellten Lösung ist das Bildverarbeitungssystem „OmniAI Vision“. Die Plattform nutzt Kameras zur Überwachung von Prozessabläufen. Die erfassten Bilddaten werden mithilfe von KI-Algorithmen ausgewertet. Nach Angaben des Unternehmens kann dies dazu beitragen, die Zahl der im Isolator erforderlichen Sensoren und Kameras zu reduzieren und die Anlagenauslegung im Hinblick auf die Laminarströmung zu optimieren.

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Die Kameras sind außerhalb des unmittelbaren Abfüll-, Verschließ- und Bördelbereichs angeordnet, was dem „First-Air“-Prinzip entspricht und einen größeren Erfassungsbereich abdeckt. Die KI-gestützte Auswertung ermöglicht es, größere Datenmengen zu analysieren und mehrere Kontrollen parallel durchzuführen.

Die VKSFCM11 ist für unterschiedliche Behältertypen und Produkte mit hoher Wertschöpfung vorgesehen. Zu den Einsatzbereichen gehören Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, Pilotchargen sowie kleine Produktionschargen.

Überwachung des Anlagenzustands und vorausschauende Instandhaltung

Zusätzlich stellt Steriline auf der CPHI die Plattform „OptiLAIN“ vor. Sie dient der kontinuierlichen Überwachung des Anlagenzustands und der vorausschauenden Instandhaltung. Während „OmniAI Vision“ Prozessabläufe kamerabasiert von außen überwacht, erfasst „OptiLAIN“ den Anlagenzustand mithilfe weiterer integrierter Sensoren.

Die beiden Systeme verfolgen damit unterschiedliche, sich ergänzende Überwachungsaufgaben: „OmniAI Vision“ wertet Bilddaten aus, während „OptiLAIN“ Sensordaten zum Zustand der Anlage verarbeitet. Beide Plattformen sind Teil der Digitalisierungsstrategie von Steriline für Abfüll- und Verpackungsanlagen. Durch die Kombination von Bilddaten, Sensordaten und automatisierter Auswertung sollen Prozesskontrolle, Zustandsüberwachung und Risikomanagement unterstützt werden. Die Lösungen wurden nach Angaben des Unternehmens im Rahmen eines Open-Innovation-Ansatzes entwickelt.

CPHI Mailand 2026: Halle 9, Stand 9A58

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