Reinstwasser unter Kontrolle
Zwei Messgrößen für ein sensibles Medium

Ein Gastbeitrag von Sascha Hupach, Produktspezialist bei Shimadzu 4 min Lesedauer

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Wie lassen sich organische und anorganische Verunreinigungen im pharmazeutischen Reinstwasser zuverlässig im Blick behalten? Online-Analysatoren machen Veränderungen direkt im Prozess sichtbar – mit quecksilberfreiem UV-Verfahren, Anbindung an die Leitwarte und nachvollziehbarer Ereignisdokumentation.

Der TOC-1000e ist ein Prozessanalysator für die kontinuierliche Überwachung von Reinstwasser. Er kontrolliert den TOC-Gehalt und die elektrische Leitfähigkeit eines Reinstwasserstroms in der Produktion, etwa von Arzneimitteln.(Bild:  Shimadzu)
Der TOC-1000e ist ein Prozessanalysator für die kontinuierliche Überwachung von Reinstwasser. Er kontrolliert den TOC-Gehalt und die elektrische Leitfähigkeit eines Reinstwasserstroms in der Produktion, etwa von Arzneimitteln.
(Bild: Shimadzu)

In der pharmazeutischen Herstellung zählt Wasser zu den sensibelsten Medien überhaupt. Besonders Reinstwasser muss dabei streng überwacht werden, da es in vielen Produktionsschritten unmittelbar mit dem Produkt in Kontakt kommt oder indirekt dessen Qualität beeinflusst. Die Anforderungen an die Wasserqualität sind in entsprechenden Arzneibüchern festgelegt. Da eine Einzelanalyse aller möglichen Verunreinigungen nicht praktikabel ist, werden in der Praxis vor allem Summenparameter eingesetzt.

Zu den wichtigsten Kenngrößen gehören der TOC (total organic carbon = gesamter organischer Kohlenstoff) und die elektrische Leitfähigkeit. Der TOC erfasst den organischen Kohlenstoff im Wasser und damit organische Verunreinigungen. Die Leitfähigkeit gibt Aufschluss über gelöste Ionen und damit über anorganische Bestandteile. Beide Parameter ergänzen sich und ermöglichen eine zuverlässige Beurteilung der Wasserqualität. Gerade im pharmazeutischen Umfeld ist diese Kombination gefragt, da Reinstwasser kontinuierlich und ohne Unterbrechung überwacht werden muss.