Antriebstechnik
Kompakte Drucksache: Keramikmasse sicher fördern

Ein Gastbeitrag von Christian Rüttling, Marktmanager für Industriegetriebe, SEW-Eurodrive 5 min Lesedauer

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Keramikextruder mit platzsparenden Planetengetrieben: Aus keramischen Massen komplex geformte Körper in gleichbleibender Qualität zu produzieren, ist eine Wissenschaft, bei der es nicht zuletzt auf den Antrieb ankommt.

Keramikextruder: oben die Antriebseinheit der Zuführschnecke, unten der Antrieb der eigentlichen Pressschnecke(Bild:  ECT-KEMA)
Keramikextruder: oben die Antriebseinheit der Zuführschnecke, unten der Antrieb der eigentlichen Pressschnecke
(Bild: ECT-KEMA)

Der Sondermaschinenbauer ECT-Kema fertigt Schneckenextruder, die einen kontinuierlichen Vorschub des Keramikmaterials ermöglichen. Die Herausforderung dabei ist, die Homogenität durchgehend zu gewährleisten und unerwünschte Spannungen im fertigen Werkstück zu vermeiden. So fließen neben Erkenntnissen aus der Materialforschung auch technische Neuerungen in die Projektierung der Sondermaschinen ein. ECT-Kema steuert den Prozess mit umfassender Sensorik, weil die Anforderungen an die Maschinen ebenso spezifisch sind wie ihre Einsatzbereiche.

Auch die neuen Planetengetriebe der Baureihe P2.e von SEW-Eurodrive unterstützen die Prozessoptimierung, wie Torsten Seidel, Geschäftsführer von ECT-Kema erklärt: „Mit ihrer Hilfe bekommen wir eine viel bessere Füllgradregelung in den Prozessverlauf. Durch die platzsparenden Getriebe können wir neben dem Schneckenantrieb nun auch separate Antriebe für die Einräumwalzen platzieren.“ Die Integration in die Extruder stelle einen bedeutenden Fortschritt für das Unternehmen dar: „Die technischen Merkmale der P2.e-Getriebe tragen maßgeblich zur Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Extruder bei“, so Seidel.