Trendbericht Armaturen
Wie geht es dem Ventil? Diese Technologien sollen die Instandhaltung „smart” machen

Quelle: Valve World 4 min Lesedauer

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Instandhaltung ist heute mehr als eine reaktive Reparatur. Sie ist Teil unternehmerischer Strategie und damit weit davon entfernt, ein Kostentreiber zu sein. Denn die vorausschauende Instandhaltung wird zum Garanten dafür, die Effizienz von Anlagen zu steigern, Ausfallzeiten zu minimieren und die Lebensdauer der Armaturen zu erhöhen. Doch der Weg dahin ist gar nicht so einfach...

Bilfinger ist auch in der Instandhaltungsbranche erfolgreich – zum Beispiel in den Branchen Chemie und Petrochemie. Konjunkturelle Herausforderungen erhöhen die Nachfrage nach einer Predictive Maintenance.(Bild:  Quelle: Bilfinger)
Bilfinger ist auch in der Instandhaltungsbranche erfolgreich – zum Beispiel in den Branchen Chemie und Petrochemie. Konjunkturelle Herausforderungen erhöhen die Nachfrage nach einer Predictive Maintenance.
(Bild: Quelle: Bilfinger)

Ungeplante Stillstände sind für Anlagenbetreiber ein beträchtlicher Kostenfaktor, insbesondere in ohnehin unsicheren Zeiten steigender Ausgaben. Besser wäre es natürlich, wenn man Instandhaltungsbedarfe exakt vorhersagen könnte. Dafür braucht es kein Horoskop und keine Kristallkugel, sondern digitale Tools: Eine Fernüberwachung wird realisierbar, Zustandsdaten werden generiert und Betriebsparameter archiviert. Cloud-gestützte Datenanalytik und Edge-Computing sorgen für schnellere Einblicke vor Ort.

Die Digitalisierung ermöglicht in der Praxis eine datenbasierte Entscheidungsfindung. „Durch die Analyse umfangreicher Datensätze können Unternehmen fundierte Entscheidungen treffen, die auf tatsächlichen Betriebsdaten basieren“, erläutern Experten des PRüftechnik-Spezialisten EFCO Maschinenbau. Dies führe zu einer Optimierung der Wartungsstrategien und einer besseren Ressourcennutzung. „Durch die gezielte und bedarfsorientierte Durchführung von Wartungsarbeiten können die Kosten gesenkt werden.“ Denn unnötige Wartungen werden vermieden und die Lebensdauer der Armaturen wird verlängert, was laut EFCO zu einer insgesamt kosteneffizienteren Instandhaltung führt“. Werden Probleme rechtzeitig identifiziert und behoben, bevor es zu schwerwiegenden Schäden kommt, fallen deutlich weniger teure Reparaturen an. Zudem brauchen Komponenten nicht vorzeitig ausgetauscht zu werden.