Kaltes WFI Elektrifiziertes Membranverfahren ersetzt gasbasierte Destillation
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Water for Injection (WFI) kann seit 2017 auch über Umkehrosmose, Elektrodeionisation und Ultrafiltration erzeugt werden. Durch die Modernisierung der Wasseraufbereitungsanlage kann ein Biotechnologie-Unternehmen seinen Erdgasverbrauch um rund eine Gigawattstunde pro Jahr reduzieren.
Wasser ist in der pharmazeutischen Herstellung in nahezu jedem Arzneimittel enthalten – in flüssigen Formulierungen ebenso wie in Impfstoffen und Lösungen. Auch bei komplexen biopharmazeutischen Produkten wie rekombinanten Proteinen, Liposomen oder Lipid-Nanopartikeln macht Wasser den mit Abstand größten Volumenanteil aus. Der eigentliche Wirkstoff ist im Verhältnis dazu häufig nur ein kleiner Bestandteil.
Damit am Ende ein Wasser vorliegt, das für die Herstellung und gegebenenfalls die direkte Anwendung am und im Menschen geeignet ist, muss die gesamte Prozesskette stimmen: von der Entwicklung und Konzeption über die Auswahl und Auslegung der Verfahrensschritte bis hin zu Betrieb, Überwachung und Sanitisierung der Anlage. Die pharmazeutische Wasseraufbereitung ist deshalb ein zentraler Bestandteil der technischen Infrastruktur jedes Pharmaunternehmens.
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