Authentifizierung in der Pharmaproduktion
Der Herzschlag als Passwort: Biometrische Identifikation nach FDA und EU GMP Annex 11

Ein Gastbeitrag von Michael Messerschmidt, Geschäftsfeldentwicklung Software bei Heitec 5 min Lesedauer

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Klassische Authentifizierungsverfahren stoßen unter Reinraumbedingungen zunehmend an regulatorische und hygienische Grenzen. Die Kombination aus EKG-Biometrie am Handgelenk und NFC-Reader ermöglicht eine zweifelsfreie, revisionssichere Identifikation für die Mitarbeiter-Autehtifizierung in der Pharmaproduktion.

Wer in der Pharmaproduktion kritische Prozessschritte ausführt, muss eindeutig identifizierbar sein. Nur so lässt sich sicherstellen, dass ausschließlich autorisierte Personen auf sensible Prozesse zugreifen.(Bild:  Nymi)
Wer in der Pharmaproduktion kritische Prozessschritte ausführt, muss eindeutig identifizierbar sein. Nur so lässt sich sicherstellen, dass ausschließlich autorisierte Personen auf sensible Prozesse zugreifen.
(Bild: Nymi)

In der pharmazeutischen Produktion sind Effizienz, Hygiene und lückenlose Nachvollziehbarkeit zentrale Voraussetzungen für einen sicheren Betrieb. Mitarbeiter müssen sich regelmäßig an HMIs, SCADA- oder MES-Systemen authentifizieren – das unterbricht Arbeitsabläufe, kostet Zeit und bringt unter Reinraumbedingungen zusätzliche hygienische Herausforderungen mit sich. Klassische Verfahren wie Passwörter, Transponder oder RFID-Karten stoßen dabei zunehmend an ihre Grenzen.

Gleichzeitig befindet sich die Life-Science-Industrie in einem tiefgreifenden Wandel. Neue Therapieformen, hochautomatisierte Produktionsanlagen, digitale Wertschöpfungsketten und steigende regulatorische Vorgaben erhöhen den Druck auf Betreiber, die Produktionsumgebungen sicherer, effizienter und resilienter zu gestalten. Gefragt sind Authentifizierungslösungen, die hohe Sicherheitsstandards erfüllen und sich zugleich nahtlos in den Produktionsalltag integrieren lassen.