Armaturen Neue ausgekleidete Armaturenlösungen für Tieftemperaturanwendungen

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Zuverlässiger Betrieb auch bei tiefen Temperaturen: Die Chemvalve-Schmid AG entwickelt ihre Chemline-Produktfamilie konsequent weiter und reagiert damit auf die steigenden Anforderungen der Chemie- und Prozessindustrie.

(Bild:  ChemValve-Schmid)
(Bild: ChemValve-Schmid)

Neue Lösungen für Tieftemperaturanwendungen, PFAS-freie Prozesse sowie erweiterte Ausführungs- und Zubehörvarianten bieten Anlagenbetreibern mehr Flexibilität, hohe Betriebssicherheit und wirtschaftliche Vorteile. Ein Schwerpunkt der Produktweiterentwicklung ist die Erweiterung des Einsatzbereichs der PTFE-ausgekleideten Absperrklappe für Tieftemperaturanwendungen: „Tiefe Temperaturen stellen ausgekleidete Armaturen vor besondere Herausforderungen. Viele Werkstoffe werden unter diesen Bedingungen härter und spröder, wodurch die mechanische Belastung der Bauteile zunimmt und die erforderlichen Betätigungsmomente deutlich ansteigen. Durch gezielte Modifikationen an den relevanten Komponenten ist es uns gelungen, diese Effekte zu kompensieren. Das Ergebnis ist eine Armatur, die auch bei Tieftemperaturanwendungen eine zuverlässige Dichtheit, hohe Langlebigkeit und gleichzeitig niedrige Betätigungsmomente gewährleistet,“ so Remo Christ, CTO der ChemValve-Schmid AG.

Für Anlagenbetreiber bedeutet dies einen zuverlässigen Betrieb auch unter anspruchsvollen Temperaturbedingungen, so die Entwickler. Gleichzeitig ermöglichen die reduzierten Betätigungsmomente eine effizientere Auslegung von Antrieben und Bedienkonzepten. Dadurch können Planungs-, Betriebs- und Wartungskosten gesenkt sowie die Gesamtbetriebskosten der Anlage nachhaltig reduziert werden.

PFAS-freie Lösungen für zukünftige Anforderungen

Mit einer PFAS-freien Armaturenlösung hat ChemValve-Schmid zudem eine zukunftsorientierte Alternative erfolgreich am Markt etabliert. Sie eignet sich für Anwendungen, in denen die jeweiligen Prozessbedingungen den Einsatz PFAS freier Werkstoffe erlauben. Betreiber erhalten dadurch zusätzliche Handlungsspielräume, um Nachhaltigkeitsziele, interne Werkstoffstrategien oder künftige regulatorische Anforderungen zu berücksichtigen. Die PFAS-freie Absperrarmatur ist vollständig in die bewährte Chemflyer-Produktfamilie integriert. Anwender profitieren damit von der gleichen technischen Plattform sowie der hohen Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit, die bereits die etablierten PTFE-Standardausführungen auszeichnen.

Mehr Flexibilität durch neue Ausführungen und Zubehör

Auch das Produktportfolio wurde gezielt erweitert. Absperrklappen und Kugelhähne sind künftig optional mit Edelstahlgussgehäusen erhältlich. Dadurch eignen sie sich auch für hochkorrosive Umgebungen, ohne dass zusätzliche Gehäusebeschichtungen erforderlich sind.

Für den Kugelhahn Chemball wurde außerdem ein ergonomisch optimierter Handhebel entwickelt. Die neue Konstruktion basiert auf Kundenfeedback und verbessert die Bedienbarkeit im täglichen Anlagenbetrieb.

Ergänzt wird das Portfolio durch selbst entwickelte und gefertigte Spindelverlängerungen. Sie ermöglichen die flexible Kombination unterschiedlicher Antriebe, Getriebe und Handhebel und sind in kundenspezifischen Längen verfügbar. Projektspezifische Anforderungen lassen sich dadurch wirtschaftlich und mit kurzen Lieferzeiten realisieren.

Innovation mit klarem Kundennutzen

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