Back to Basics Teil 1
Kontrollwaagensysteme in der Pharmaproduktion

Ein Gastbeitrag von Miriam Krechlok, Segment Marketing Manager bei Mettler Toledo Product Inspection 4 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Kontrollwaagen erfassen das Gewicht einzelner Packungen in Bewegung und erkennen Abweichungen von festgelegten Grenzwerten. Dieser erste Teil der Back-to-Basics-Reihe erklärt ihre Rolle bei Füllmengenkontrolle, Vollständigkeitsprüfung und Dokumentation.

Dynamische Kontrollwaagen überprüfen das Gewicht jedes Produktes in Bewegung und in Echtzeit, ohne den Produktionsablauf zu unterbrechen.(Bild:  Mettler-Toledo)
Dynamische Kontrollwaagen überprüfen das Gewicht jedes Produktes in Bewegung und in Echtzeit, ohne den Produktionsablauf zu unterbrechen.
(Bild: Mettler-Toledo)

Wenn es um Medizinprodukte geht, ist Präzision viel mehr als wirtschaftliche Notwendigkeit. Sie ist auch eine moralische Verpflichtung, die der Staat zu Recht streng kontrolliert. Ob Tabletten oder Ampullen – jedes Verpackungs- oder Behälterformat muss strengste Qualitäts-, Konformitäts- und Richtlinienvorgaben erfüllen, um Patienten und Hersteller zu schützen. Kontrollwaagentechnologien spielen dabei eine zentrale Rolle, denn mit ihnen kann der Hersteller die Vollständigkeit und Vorschriftenkonformität des festen oder flüssigen Produktinhalts in der Verpackung lückenlos überwachen.

Welche Kontrollwaagensysteme gibt es in der Pharmaindustrie?

Beim Kontrollwiegen oder dynamischen Wiegen wird das Gewicht jedes einzelnen Artikels auf dem Förderband exakt bestimmt. Im Gegensatz zu statischen Waagen in Laboren überprüfen dynamische Kontrollwaagen das Gewicht jedes Produktes in Bewegung und in Echtzeit, ohne den Produktionsablauf zu unterbrechen.