Flansche & Ventilke „First time right“: Flanschmontage ohne Fehler

Quelle: Pressemitteilung IDT 1 min Lesedauer

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Um die Integrität industrieller Rohrleitungssysteme im Anlagenbetrieb der chemischen und petrochemischen Industrie, besonders nach Anlagenstillständen, bestmöglich gewährleisten zu können, sollen Prüf- und Qualifizierungsverfahren in der Flanschmontage noch weitergehend standardisiert werden.

In einem Podcast mit IDT-Geschäftsführerin Simone Wilson machten Christian Knollmann, Maintenance Leader von Braskem (im Bild links) und Daniel Wauben, Geschäftsführer von ChemCologne, deutlich: Wir wollen die Sicherheit in der Flanschmontage weiter ausbauen. (Bild:  IDT)
In einem Podcast mit IDT-Geschäftsführerin Simone Wilson machten Christian Knollmann, Maintenance Leader von Braskem (im Bild links) und Daniel Wauben, Geschäftsführer von ChemCologne, deutlich: Wir wollen die Sicherheit in der Flanschmontage weiter ausbauen.
(Bild: IDT)

„Jede Leckage ist nicht zulässig“, sagt Christian Knollmann, Maintenance Leader von Braskem. Das Unternehmen setzt sich als Mitglied des Arbeitskreises „Flanschverbindungen“ der Brancheninitiative ChemCologne für Maßnahmen zur Standardisierung von Kompetenzprüfungen bei der Flanschmontage ein. Dort engagieren sich die Mitgliedsunternehmen INEOS, LyondellBasell, Shell, Braskem und der Dichtungsspezialist IDT.

„Sicherheit kennt keine Unternehmensgrenzen“, betont Knollmann mit Blick auf die geräuschlose und konstruktive Zusammenarbeit der Unternehmen im Netzwerk von ChemCologne. Bei technischen Themen sei die Hemmschwelle zum Austausch gering. Ziel sei es, Best Practices bei der Umsetzung rechtlicher Vorgaben in den betrieblichen Alltag zu definieren, so Knollmann. Dabei gehe es auch darum, eine gemeinsame Sicherheitskultur zu schaffen.

Diffuse Emissionsquelle

„Wir erleben eine überwältigende Resonanz rund um das Thema Flansch“, sagt der Geschäftsführer von ChemCologne, Daniel Wauben. Seit Gründung des Arbeitskreises ist die Zahl der Mitglieder stetig gewachsen; heute treffen sich halbjährlich bis zu 30 Teilnehmer. Die Treffen bieten Dialogmöglichkeiten rund um das Thema und darüber hinaus. Auch externe Impulsgeber werden regelmäßig eigeladen. „Wir wollen die fachliche Diskussion zur Flanschmontage ausweiten“, so Wauben. Best Case sei es, wenn sich Unternehmen selbst helfen könnten und aus dem Erfahrungsaustausch einen Mehrwert ziehen.

Wie wichtig einheitliche Mindestanforderungen an zusätzliche theoretische und praktische Kompetenzprüfungen in der Flanschmontage sind, macht Braskem-Instandhaltungsmanager Knollmann deutlich: „Flansche sind als diffuse Emissionsquelle mehr und mehr ins Blickfeld gerückt. Es geht um den Fokus auf die richtige Montage.“ Das Bestreben aller Unternehmen der Initiative: „First time right.“

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