Hochtemperatur-Elektrolyse Sunfire beginnt mit dem Bau der Wasserstoff-Testanlage im Industriepark Lausitz

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Eine neue Testanlage im Industriepark Lausitz soll die Hochtemperatur-Elektrolyse unter industriellen Bedingungen erproben. Sunfire will dort seine bislang leistungsstärkste SOEC-Produktgeneration validieren und verfügbare Abwärme für eine effizientere Wasserstoffproduktion nutzen.

Foto von links: Anne Francken, Kaufmännische Geschäftsführerin BASF Infraservice & Solutions Lausitz, Jürgen Fuchs, Vorsitzender der Geschäftsführung BASF Infraservice & Solutions Lausitz, Nils Aldag, CEO Sunfire, Christian von Olshausen, CTO Sunfire. (Bild:  BASF Infraservice & Solutions Lausitz)
Foto von links: Anne Francken, Kaufmännische Geschäftsführerin BASF Infraservice & Solutions Lausitz, Jürgen Fuchs, Vorsitzender der Geschäftsführung BASF Infraservice & Solutions Lausitz, Nils Aldag, CEO Sunfire, Christian von Olshausen, CTO Sunfire.
(Bild: BASF Infraservice & Solutions Lausitz)

Der Industriepark Lausitz und Sunfire haben im Beisein von Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Industrie den offiziellen Spatenstich für eine grüne Wasserstoff-Testanlage gesetzt. In Schwarzheide wird das Unternehmen künftig seine neueste und leistungsstärkste SOEC-Produktgeneration im industriellen Umfeld validieren.

Die Hochtemperatur-Elektrolyse (SOEC) nutzt verfügbare Abwärme und ermöglicht laut Unternehmensangaben eine höchst effiziente Wasserstoffproduktion. So soll die Technologie Rekordwirkungsgrade von bis zu 89 % LHV, AC erreichen . Mit der Ansiedlung der SOEC-Testanlage stärkt das Projekt die Lausitz als Standort für Zukunftstechnologien.

Nils Aldag, CEO von Sunfire, erklärte, das Unternehmen stehe für grüne Wasserstofftechnologien „Made in Germany“. Während die Druck-Alkali-Elektrolyseure bereits heute erfolgreich in industriellen Großprojekten in ganz Europa zum Einsatz kämen, sehe Sunfire auch in der Hochtemperatur-Elektrolyse einen entscheidenden Hebel für die Energiewende. Die SOEC-Technologie habe das Potenzial, sich zu einer weiteren Schlüsseltechnologie für die Dekarbonisierung der Industrie zu entwickeln.

Jürgen Fuchs, Vorsitzender der Geschäftsführung der BASF Infraservice & Solutions Lausitz, bezeichnete Sunfire als Branchenprimus und internationalen Technologieführer im Zukunftsmarkt Wasserstoff. Die Ansiedlung im Industriepark Lausitz sei ein starkes Signal für die Attraktivität des Standorts. Entscheidend seien neben der leistungsfähigen Infrastruktur und dem industriellen Umfeld vor allem die hohe Umsetzungsgeschwindigkeit gewesen. Durch die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten hätten in kürzester Zeit die Voraussetzungen für den Netzanschluss der Testanlage geschaffen und der ambitionierte Projektzeitplan realisiert werden können. Der Anspruch bestehe darin, Investitionen nicht nur zu ermöglichen, sondern sie schneller Realität werden zu lassen.

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