339 junge Künstlerinnen und Künstler haben am ersten bundesweiten Mal- und Zeichenwettbewerb „Kunstwerk Chemie“ teilgenommen. Die Chemieverbände Rheinland-Pfalz und das Onlinemagazin Lizzynet zeichnen heute 28 Preisträger aus.
Erhielt einen der Hauptpreise: „Was Gegensätze hinterlassen“ von Vanessa, 23 Jahre.
(Bild: Chemieverbände Rheinland-Pfalz)
Die Chemieverbände Rheinland-Pfalz und das Onlinemagazin Lizzynet geben die Gewinnerinnen und Gewinner des ersten bundesweiten Mal- und Zeichenwettbewerbs „Kunstwerk Chemie“ bekannt. Mehr als 220 kreative Kunstwerke wurden eingereicht, die eindrucksvoll zeigen, wie vielfältig Chemie ist und wie sie unser Leben bereichert. Die besten 28 Beiträge stammen von Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern im Alter von 10 bis 26 Jahren aus ganz Deutschland. Bei der virtuellen Preisverleihung am 18. Juni 2026 wurden die herausragenden Leistungen gewürdigt.
Die Jury, bestehend aus Dr. Alexander Engl von der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität (RPTU) in Landau, Tobias Göpel von den Chemieverbänden Rheinland-Pfalz und Laura Knorr vom Wilhelm Hack Museum in Ludwigshafen, war beeindruckt von der künstlerischen Qualität und der kreativen Auseinandersetzung mit dem Thema Chemie. Vier Kunstwerke erhielten den Hauptpreis von jeweils 100 Euro: „Vials of vision“ von Sua (11 Jahre), „Chemische Wunder der Natur“ von Anna Lotta (15 Jahre), „Die Reaktion namens Leben“ von Kevin N. (16 Jahre) und „Was Gegensätze hinterlassen“ von Vanessa (23 Jahre).
„Die eingereichten Kunstwerke haben uns regelrecht begeistert. Die jungen Künstlerinnen und Künstler zeigen auf kreative und überraschende Weise, dass Chemie weit mehr ist als Formeln und Reagenzgläser. Sie machen sichtbar, wie sehr Chemie unseren Alltag prägt und wie faszinierend diese Wissenschaft sein kann“, erklärt Tobias Göpel, Pressesprecher der Chemieverbände Rheinland-Pfalz und Jurymitglied des Wettbewerbs.
Vielfältige Perspektiven auf die Chemie
Weitere 17 Einzelbeiträge wurden mit jeweils 50 Euro ausgezeichnet. Die prämierten Werke reichen von naturwissenschaftlichen Darstellungen wie „Die unsichtbare Chemie der Natur“ von Siyun (10 Jahre) über experimentelle Arbeiten wie „Die Kollision“ von Ole Luksza (10 Jahre) bis zu abstrakten Interpretationen wie „Aggregatzustände“ von Franzi (14 Jahre). Auch alltagsnahe Themen fanden ihren Platz: „Chemie im Alltag überall“ von Cleo N. (12 Jahre), „Experimentieren im Labor“ von Philina (12 Jahre) oder „Kaffeekränzchen“ von Antonia (15 Jahre) zeigen, wie präsent Chemie in unserem täglichen Leben ist.
„Wir sind überwältigt von der Resonanz und der künstlerischen Vielfalt der Einsendungen. Die Bilder und ihre Erklärungen machen Lust, sich intensiver mit Chemie zu beschäftigen. Viele Werke sind absolut ausstellungsreif und haben einen echten Wow-Effekt erzeugt“, so Göpel weiter.
Besonders beeindruckt war die Jury auch von den Gruppenbeiträgen. Drei Schulklassen teilten sich Preisgelder von insgesamt 500 Euro. Den ersten Platz mit 200 Euro erhielten das Atelier 118 der Schillerschule Frankfurt (Klassen 9a, 9d, 9e) für ihr „Periodensystem der Elemente“ sowie der Seminarkurs Kunst zum Thema Naturwissenschaft für das Projekt „19x12“. 100 Euro gingen an Schüler der Klassen 9e und f des Goethe-Gymnasiums Regensburg für ihre Arbeit „UV Licht“, die mit speziellen Farben die Wirkung von UV-Strahlung künstlerisch umsetzt.
Der Wettbewerb „Kunstwerk Chemie“ richtete sich an Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 10 bis 26 Jahren. Gesucht wurden Zeichnungen und Gemälde, die zeigen, wie vielfältig Chemie ist und wie sie unser Leben bereichert. Die Beiträge sollten deutlich machen, „dass Chemie Problemlöserin, Innovationstreiberin und Wunderwerk des Alltags ist“, so die Organisatoren.
„Chemie wird oft als abstrakt wahrgenommen - dabei steckt sie in allem, was uns umgibt. Die jungen Künstlerinnen und Künstler haben uns mit ihren Werken einen völlig neuen Blick auf diese faszinierende Wissenschaft eröffnet. Sie haben die Verbindung zwischen Chemie, Alltag und Natur auf wundervolle und kreative Weise dargestellt“, betont Tobias Göpel.
Ausstellung der Werke online
Nach vielen Stunden Auswertung und einer produktiven Jurysitzung standen die Gewinnerinnen und Gewinner fest. Von den 221 Einsendungen schafften es 50 Kunstwerke in die engere Auswahl. Die gelungensten und künstlerisch hochwertigsten Beiträge wurden in die Top 28 gewählt. Alle eingereichten Werke bleiben auf der Plattform Lizzynet ausgestellt, damit sie von vielen Menschen bewundert werden können.
„Das Sichten der Bilder hat uns wirklich viel Freude gemacht. Wir danken allen Teilnehmenden für ihre kreativen Beiträge und ihr Engagement. Die Kunstwerke zeigen eindrucksvoll, wie wichtig es ist, jungen Menschen einen kreativen Zugang zur Wissenschaft zu ermöglichen“, so Göpel abschließend.
Alle prämierten Beiträge sind online zu sehen unter www.Lizzynet.de
Stand: 08.12.2025
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