Plastikmüll als Rohstoff Fachkonferenz zum chemischen Recycling am KIT

Quelle: Karlsruher Institut für Technologie 1 min Lesedauer

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Plastikmüll muss nicht als Abfall enden. Chemisches Recycling kann Kunststoffe im Kreislauf halten. Wie sich dieses Potenzial nutzen lässt, diskutieren Forschende sowie Vertreter der Industrie aus zahlreichen Ländern beim International Symposium on Feedstock Recycling of Polymeric Materials am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Chemisches Recycling soll Kunststoffabfälle wieder als Rohstoff für die Produktion nutzbar machen.(Bild:  frei lizenziert / Unsplash)
Chemisches Recycling soll Kunststoffabfälle wieder als Rohstoff für die Produktion nutzbar machen.
(Bild: frei lizenziert / Unsplash)

Jedes Jahr fallen weltweit hunderte Millionen Tonnen Kunststoffabfälle an – ein großer Teil davon kann mit heutigen Verfahren nicht recycelt werden. Chemisches Recycling soll diese Lücke schließen: Es zerlegt Kunststoffe in ihre molekularen Bausteine und macht daraus neue Rohstoffe für die chemische Industrie. Damit könnte es einen wichtigen Beitrag leisten, fossile Kohlenstoffquellen zu ersetzen und Kunststoffe künftig in geschlossenen Stoffkreisläufen zu nutzen.

Wie weit diese Technologien bereits sind und welche Verfahren sich künftig industriell durchsetzen könnten, diskutieren Wissenschaftler und Vertreter der Industrie aus Europa, Asien und Nordamerika beim ISFR 2026 vom 6. bis 9. September 2026 am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

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