Strukturelles Risiko Dateninseln
„Läuft ja noch“ – Wann Legacy-ERP in der Chemie zum Risiko wird

Von Christina Löchteken, PR & Content Managerin bei GUS ERP 7 min Lesedauer

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Viele Chemieunternehmen unterschätzen die stillen Kosten veralteter ERP-Systeme. Was Insellösungen, Excel-Workarounds und manuelle Datenübergaben wirklich kosten – in Zeit, Fehlerrisiko und verpasster Automatisierung.

Baustelle Legacy-ERP: „Läuft ja noch“ ist eine Aussage über den Status quo. Sie sagt nichts darüber aus, was das System kostet, was es verhindert und welche Risiken es täglich produziert.(Bild:  KI-generiert)
Baustelle Legacy-ERP: „Läuft ja noch“ ist eine Aussage über den Status quo. Sie sagt nichts darüber aus, was das System kostet, was es verhindert und welche Risiken es täglich produziert.
(Bild: KI-generiert)

Es gibt einen Satz, den IT-Verantwortliche in der Chemiebranche kennen wie kein anderer. Er fällt in Budgetgesprächen, in Lenkungsausschüssen, manchmal auch in der Kantine: „Läuft ja noch.“

Gemeint ist das ERP-System, das seit zwölf, fünfzehn, manchmal zwanzig Jahren im Einsatz ist. Das System, das irgendwie funktioniert – solange man weiß, wo man drücken muss, solange die drei Mitarbeiter, die es wirklich kennen, noch im Haus sind, und solange niemand zu genau hinschaut, wie viele Prozesse am System vorbeilaufen. „Läuft ja noch“ ist kein Betriebszustand. Es ist eine Risikostrategie.