Europas Chemiebranche 2026 Vier versteckte Chancen für mehr Wettbewerbsfähigkeit
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Medien berichten ausführlich über Zölle, hohe Energiepreise und die angespannte Situation in der Chemiebranche. Doch trotz dieser Herausforderungen eröffnen sich auch neue Chancen. Digitaler Produktpass, neue Märkte für „Clean Chemicals“ und Lift-and-Shift-Käufe: Welche Trends und Potenziale die Branche in diesem Jahr prägen, beleuchtet dieser Beitrag.
Europa startet 2026 in einem Spannungsfeld: Auf der einen Seite drücken Zölle, hohe Energiepreise und eine schwache Nachfrage nach Margen und Investitionsbereitschaft. Auf der anderen Seite entstehen genau hier Chancen. Wenn Kapital knapper wird, zählt statt der Größe des Portfolios vor allem die Nachweisbarkeit von Leistung, Risiko und Zukunftsfähigkeit. Vier Trends prägen dabei die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Chemie in diesem Jahr.
1. M&A-Faktor: Transparenz
Der Metall-Gigant Sabic hat einen Rückzug aus Europa angekündigt; auch Dow und „LyondellBasell“ trennen sich von Vermögenswerten. Das spiegelt ein Standortproblem wider, welches auch der Branchenverband „CEFIC“ feststellt: Europas Wettbewerbsfähigkeit liegt deutlich unter dem Durchschnitt, gebremst durch schwache Nachfrage und hohe Energiepreise.
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