Abluftanlagen wirtschaftlich modernisieren
Retrofit statt Komplettaustausch

Von Patrick Schulze, Journalist für Wordfinder 5 min Lesedauer

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Steigende Energiepreise, strengere Auflagen und wachsende Effizienz-Anforderungen setzen Produktionsbetriebe zunehmend unter Druck. Gleichzeitig arbeiten viele Abluftanlagen seit Jahrzehnten im Bestand und wurden über Jahre hinweg mehrfach erweitert oder angepasst. Was tun, wenn ein Neubau keine wirtschaftliche Option ist?

Wie können Industrieunternehmen ihre Ablufttechnik an steigende Energiepreise, strengere Umweltauflagen und veränderte Produktionsbedingungen anpassen, ohne hohe Investitionen in komplette Neuanlagen tätigen zu müssen? (Bild:  OpenAI)
Wie können Industrieunternehmen ihre Ablufttechnik an steigende Energiepreise, strengere Umweltauflagen und veränderte Produktionsbedingungen anpassen, ohne hohe Investitionen in komplette Neuanlagen tätigen zu müssen?
(Bild: OpenAI)

Industrielle Abluftanlagen gehören in zahlreichen Industriebranchen zu den zentralen Infrastrukturen des Produktionsbetriebs. Gleichzeitig zählen sie häufig zu den Bereichen, die über viele Jahre hinweg nur schrittweise angepasst wurden. Vor allem in der chemischen Industrie, der Oberflächentechnik oder der Galvanik sind zahlreiche Anlagen historisch gewachsen. Produktionsprozesse wurden erweitert, Luftmengen verändert oder neue Prozessschritte integriert – aber oft ohne die bestehende Ablufttechnik grundlegend neu auszurichten.

In der Folge kam es dann häufig zu ineffizienten Luftführungen, überdimensionierten Absaugleistungen oder unnötig hohen Energieverbräuchen. Hinzu kommen verschärfte regulatorische Anforderungen, steigende Betriebskosten und neue Anforderungen an Arbeitsschutz und Nachhaltigkeit.