gesponsertFlottenmanagement setzt unentdeckte Potenziale frei  Wie eine ganzheitliche Analyse von Produktportfolio und Maschinenpark die Effizienz nachhaltig steigern kann

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In modernen Produktionsumgebungen lassen sich Effizienzpotenziale durch punktuelle Optimierungen einzelner Maschinen oft nicht heben. Entscheidende Verbesserungen entstehen durch die gesamtheitliche Betrachtung der Maschinenflotte – produkt- und standortübergreifend, datenbasiert und mit dem Ziel messbarer Verbesserungen.

Mit dem Flottenmanagement erhalten Anwender eine transparente Analyse des Zustands und der Leistung aller Maschinen.(Bild:  Fette Compacting GmbH)
Mit dem Flottenmanagement erhalten Anwender eine transparente Analyse des Zustands und der Leistung aller Maschinen.
(Bild: Fette Compacting GmbH)

Erst der Blick auf das Zusammenspiel aller herzustellenden Produkte und installierten Tablettenpressen legt systemische Optimierungspotenziale offen, die im isolierten Blick auf eine Maschine verborgen bleiben. Auf Basis datengetriebener Auswertungen des Flottenmanagements entsteht ein Gesamtbild, das als Grundlage für konkrete Effizienzsteigerungen dient. In einem aktuellen Praxisfall ließen sich auf diese Weise bis zu 50 Prozent zusätzliche Produktionskapazitäten erschließen. 

Wo die entscheidenden Hebel liegen

Verbesserungsmöglichkeiten im Produktionsprozess zeigen sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die Stellschrauben reichen von angepassten Maschinenparametern und Softwareoptionen über mechanische Anpassungen von Baugruppen und Maschinenupgrades bis hin zu passgenauen Tablettierwerkzeugen, die Ausbringung und Produktqualität spürbar verbessern.

Ergänzend dazu senkt ein abgestimmter Inspektions-, Wartung- und Reinigungsplan ungeplante Stillstände und vermeidet Produktverluste. Erst die Kombination dieser Maßnahmen entfaltet die volle Wirkung des Flottenmanagements. Darüber hinaus liefert das Flottenmanagement eine fundierte Entscheidungsgrundlage für künftige Investitionen in Neumaschinen, da die Experten verschiedene Optimierungsszenarien simulieren.

Um all diese Potenziale zu erschließen, bündelt das Flottenmanagement Kompetenzen aus allen relevanten Fachbereichen. Daten aus Produkt, Maschine, Sensorik und Qualitätskontrolle verknüpfen die Experten mit den Erfahrungen, die Fette Compacting weltweit bei Anwendungsberatungen vor Ort und Produktversuchen in den eigenen Kompetenzzentren gewinnt. Auf dieser Basis prognostizieren sie eine erreichbare Produktionsleistung des Maschinenparks.

In sechs Schritten zur optimierten Flotte.(Bild:  Fette Compacting GmbH)
In sechs Schritten zur optimierten Flotte.
(Bild: Fette Compacting GmbH)

Aus vier Tabelettenpressen werden zwei

Rund 50 Prozent mehr Kapazität: Dieses Ergebnis erzielte das 
Fette Compacting-Team  bei einem Pharmahersteller, der mehr als zehn unterschiedliche Produkte auf vier älteren Tablettenpressen fertigte und die Gesamtflottenperformance verbessern wollte. Zu Beginn des Projekts erfasste ein Application Specialist von Fette Compacting gemeinsam mit dem Kunden die bestehenden Produktionsdaten und bestimmte den Status quo der Maschinenflotte. Auf dieser Basis entwarfen die Anwendungsberater verschiedene Optimierungsszenarien, die technische Ausstattungsvarianten, Flexibilität sowie Investitions- und Betriebskosten berücksichtigten, und berechneten deren Auswirkungen auf die Produktionsleistung.

Letztlich entschied sich der Pharmahersteller für eine komplett neue strategische Ausrichtung: Statt vier Maschinen parallel weiterzubetreiben, setzt der Hersteller heute zwei optimal auf das Produktportfolio abgestimmte Tablettenpressen samt passenden Tablettierwerkzeugen ein. Das steigert die Effektivität deutlich und sichert die Wettbewerbsfähigkeit langfristig.

Strukturiertes Vorgehen in sechs Schritten

Das Flottenmanagement folgt einem klar definierten Ablauf. Den Ausgangspunkt bildet die Auswahl relevanter Standorte und Ansprechpartner. Darauf folgt die Analyse und Strategieentwicklung: Das Team erfasst die Ist-Situation im Detail, bewertet diese und leitet gemeinsam mit dem Kunden eine konkrete Optimierungsstrategie ab.

Im nächsten Schritt passen die Experten das Konzept gezielt an die Kundenanforderung an, um eine passgenaue Umsetzung sicherzustellen. Anschließend erfolgt der Roll-out der entwickelten Maßnahmen in die Produktionspraxis. Den Abschluss bilden Ergebnisbewertung und wirtschaftliche Kalkulation, in denen das Team die erzielten Verbesserungen quantifiziert, einordnet und weiterführende Maßnahmen definiert, um die Maschinenflotte kontinuierlich weiter zu optimieren.

Partnerschaft in der Serienproduktion

Mit der übergreifenden Strategie „Together – from lab to production“ begleitet Fette Compacting OSD-Hersteller (Oral Solid Dosage) über den gesamten Produktlebenszyklus – von der Formulierungsentwicklung im Labor, über Prozessentwicklung und Technologietransfer bis hin zur Validierung und kommerziellen Serienfertigung. Das Flottenmanagement greift genau dort, wo Hersteller bereits in Serie produzieren. Besonders große Potenziale entstehen in komplexen Produktionsumgebungen, in denen mehrere Produkte auf unterschiedlichsten Anlagen und oftmals auch standortübergreifend gefertigt werden. Erst die ganzheitliche Betrachtung macht hier Effizienzsteigerungen sichtbar und umsetzbar.

Die notwendige Infrastruktur des Flottenmanagements besteht aus einem globalen Netzwerk von fünf Kompetenzzentren in Deutschland, China, den USA, Indien und Brasilien sowie 13 Tochtergesellschaften und Vertretungen in insgesamt 50 Ländern. Diese internationale Aufstellung ermöglicht standortübergreifende Analysen, Versuche unter realen Produktionsbedingungen und den Transfer bewährter Lösungen. So führt Fette Compacting die partnerschaftliche Zusammenarbeit, die in frühen Entwicklungsphasen beginnt, konsequent in der industriellen Betriebsphase fort. Und es zeigt sich: Auch in etablierten Serienprozessen lassen sich erhebliche Leistungs- und Effizienzpotenziale erschließen.

Autor: Marc Lüdemann, Team Coordinator, Application Consulting bei Fette Compacting 

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