KI in der Sterilabfüllung Steriline reduziert mit KI-Systemen In‑Isolator‑Hardware

Quelle: Pressemitteilung Steriline 2 min Lesedauer

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KI-Systeme können Herstellern dabei helfen, die regulatorischen Anforderungen von Annex 1 und 22 zu erfüllen. Steriline nutzt eine KI-gestützte Bildverarbeitung, um die Anzahl an Kameras im Isolator zu verringern. Ein weiteres System überwacht den Prozess und ermöglicht Predictive Maintenance.

Während „OmniAI Vision“ den Prozess von außen mithilfe von Kameras überwacht, beobachtet „OptiLAIN“ den Prozess von innen über die übrigen Sensoren.(Bild:  Steriline)
Während „OmniAI Vision“ den Prozess von außen mithilfe von Kameras überwacht, beobachtet „OptiLAIN“ den Prozess von innen über die übrigen Sensoren.
(Bild: Steriline)

Steriline erweitert den Einsatz künstlicher Intelligenz in seinen Fill-Finish-Lösungen und führt dafür zwei neue Technologien ein: „OmniAI Vision“ zur KI-gestützten Bildanalyse und „OptiLAIN“ für kontinuierliche Prozessüberwachung und vorausschauende Wartung. Hintergrund dafür sind unter anderem die steigenden regulatorischen Anforderungen an sterile Abfüllprozesse durch die Einführung von Annex 1 und Annex 22.

Bildverarbeitung mit weniger Kameras

Im Mittelpunkt von Omni-AI Vision steht eine intelligente Bildverarbeitung. Anstelle zahlreicher einzelner Sensoren oder Kameras werden nur wenige Kameras an optimalen Positionen fernab von kritischen Prozessbereichen installiert. KI-Algorithmen werten die aufgenommenen Bilder in Echtzeit von aus und können dabei mehrere Informationen gleichzeitig extrahieren und verarbeiten.

Laut Unternehmen lässt sich dadurch die Zahl der im Isolator oder anderen Einschlusssystemen installierten Komponenten reduzieren. Das soll die laminare Luftströmung verbessern, Reinigungsprozesse vereinfachen und den Zugang für Wartungsarbeiten erleichtern.

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Kontinuierliche Prozessüberwachung und Predictive Maintenance

Ergänzend dazu stellt Steriline die Plattform Optilain vor, die den Zustand der Anlage kontinuierlich überwacht und Funktionen für die vorausschauende Wartung bereitstellt. Beide Systeme arbeiten eng zusammen: Während Omni-AI Vision den Prozess von außen mithilfe von Kameras überwacht – es ist sozusagen das Auge der Anlage –, beobachtet Optilain den Prozess von innen über die übrigen Sensoren. Die Kombination von Bildanalyse und Leistungsüberwachung soll einen umfassenden Überblick über den Produktionsprozess ermöglichen: einerseits die Produktqualität und Prozessführung, andererseits das Verhalten der Maschine und die Effizienzentwicklung.

Die beiden Technologien sind Teil einer umfassenderen Digitalisierungsstrategie für Abfüll- und Verpackungsanlagen. Bilddaten, Sensordaten und Algorithmen sollen die Prozesskontrolle verbessern, um regulatorische Vorgaben einzuhalten und Betriebsrisiken zu verringern.

Anwendungen basieren auf langjährigen Forschungsergebnissen

Die Systeme sind das Ergebnis langjähriger Forschungsarbeit, die nach einem Open-Innovation-Modell entwickelt wurden. Das Unternehmen habe in den letzten Jahren einen erheblichen Teil seines Umsatzes in Forschung und Entwicklung investiert und unter anderem mit dem Polytechnikum Mailand sowie angeschlossenen Forschungseinrichtungen im Rahmen gemeinsamer Industrie-Promotionsprogramme zusammengearbeitet. Durch diese Kooperation konnten Forschungsergebnisse in Anwendungen für den täglichen Betrieb von Abfüll- und Verschließanlagen überführt werden.

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