Leverkusen (dpa) *17:45 Uhr – Bayer: Nachfolger von Vorstandschef Baumann kommt von Roche
Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer hat einen Nachfolger für seinen scheidenden Vorstandschef Werner Baumann gefunden. Bill Anderson (56) vom Schweizer Konzern Roche soll das Ruder zum 1. Juni übernehmen, teilte Bayer am Mittwoch in Leverkusen mit. Dabei soll der Manager bereits zum 1. April in den Vorstand eintreten.
Baumann (60) wird Ende Mai in den Ruhestand gehen. Bis dahin werde er eng mit Anderson zusammenarbeiten, um einen reibungslosen Übergang sicherzustellen, hieß es. Bayer war seit Mitte vergangenen Jahres auf der Suche. Baumann hatte zuvor bereits angekündigt, seinen Vertrag nicht verlängern zu wollen. Der studierte Chemieingenieur Anderson war zuletzt Chef der Pharma-Sparte von Roche. Davor leitete er den Biotechkonzern Genentech.
Oslo (dpa) *15:59 Uhr – Auch norwegischer Öl-Konzern Equinor verbucht Rekordgewinn
Wie andere Öl- und Gasriesen hat auch der norwegische Energiekonzern Equinor im abgelaufenen Jahr einen Rekordgewinn eingestrichen. Angesichts der stark gestiegenen Energiepreise erzielte das Unternehmen 2022 ein bereinigtes Betriebsergebnis von 74,9 Milliarden Dollar (rund 69,7 Mrd. Euro). Das teilte Equinor am Mittwoch in Stavanger mit. Nach Angaben der Nachrichtenagentur NTB war das das stärkste Jahresergebnis eines norwegischen Unternehmens jemals. 2021 hatte es bei knapp 33,5 Milliarden Dollar (31,1 Mrd. Euro) gelegen. In den vergangenen Tagen hatten bereits Öl-Konzerne wie Shell und ExxonMobil milliardenhohe Rekordgewinne gemeldet.
Mit Blick auf das starke Ergebnis, die Aussichten und Bilanzen erhöhe man die Kapitalausschüttung 2023 auf voraussichtlich 17 Milliarden Dollar, erklärte Equinor-Chef Anders Opedal. Für das laufende Jahr rechnet sein Unternehmen mit einem Produktionswachstum beim Öl und Gas von rund drei Prozent. Zugleich betonte Opedal: «Unsere Ambition ist es, ein führendes Unternehmen in der Energiewende zu sein.»
Während viele Wirtschaftszweige und Unternehmen 2022 angesichts von Inflationssorgen und steigenden Leitzinsen starke Abstriche machen mussten, lief es für die meisten Firmen der Ölindustrie glänzend. Die Preise am Öl- und Gasmarkt stiegen stark, was auch an der zeitweise deutlichen Verknappung des Angebots durch Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine lag. Bei vielen Verbraucherinnen und Verbrauchern kommen die Gewinne der Ölkonzerne auch wegen der Klimakrise nicht gut an, die durch die Verbrennung von fossilen Energieträgern befeuert wird.
Paris (dpa) *09:08 Uhr – Totalenergies verdient trotz hoher Russland-Abschreibungen mehr
Der Öl- und Energiekonzern Totalenergies hat im vergangenen Jahr deutlich mehr verdient. Die Franzosen profitierten dabei von stark gestiegenen Preisen für Öl und Gas. Auf Jahressicht stieg der Gewinn unter dem Strich um 28 Prozent auf 20,5 Milliarden Dollar (19,1 Mrd Euro), wie der Konzern am Mittwoch in Paris mitteilte. Im Schlussquartal lasteten abermals milliardenschwere Abschreibungen für den Rückzug aus einem russischen Gasunternehmen auf den Ergebnissen.
Bereinigt um Sondereffekte konnte der Energieriese den Gewinn indes auf den Rekordwert von 36,2 Milliarden Dollar verdoppeln. Den Aktionären will der Vorstand eine überraschend hohe Schlussdividende von 0,74 Euro zahlen, sodass die reguläre Ausschüttung auf 2,81 Euro steigt. Hinzu kam bereits im Dezember eine Sonderdividende in Höhe von einem Euro. Totalenergies kündigte ferner für das laufende erste Quartal einen Aktienrückkauf im Volumen von zwei Milliarden Dollar an.
Steinhagen (dpa/lnw) *05:31 Uhr – Halle mit Chlorgasprodukten in Flammen – Vier Menschen verletzt
Bei einem Großbrand zweier Lagerhallen in Steinhagen (Kreis Gütersloh) sind in der Nacht auf Mittwoch vier Menschen verletzt worden. In einer der beiden Hallen würden Chlorgasprodukte für Schwimmbäder gelagert, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Dienstagabend. Anwohner seien dazu aufgerufen worden, Fenster und Türen geschlossen zu halten und nicht auf die Straße zu gehen. Laut dem Sprecher war eine hohe Rauchwolke über den Hallen zu sehen.
Stand: 08.12.2025
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Nach Angaben der Polizei aus der Nacht gab es mindestens vier Verletzte – ein Anwohner, ein Feuerwehrmann und zwei Rettungssanitäter. Die Brandursache war zunächst unklar.