Newsticker Februar: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Klagen gegen CO-Pipeline nach 16 Jahren abgewiesen

< zurück

Seite: 10/22

15.02.2023

Leverkusen (dpa) *18:59 Uhr – Airbus findet neuen Finanzchef beim Kunststoffkonzern Covestro

Der Kunststoffkonzern Covestro verliert seinen Finanzchef an Airbus. Thomas Toepfer werde das Unternehmen zum 31. August vorzeitig verlassen und in gleicher Position zum Flugzeugbauer Airbus wechseln, teilte Covestro am Mittwochabend mit. Dort wird er den scheidenden Dominik Asam beerben. Eigentlich lief Toepfers Vertrag, der 2018 von Kion zu dem Dax-Konzern gewechselt war, noch bis Ende März 2026. Die Suche nach einem Nachfolger laufe, hieß es.

Airbus-Finanzchef Asam hatte schon im vergangenen Sommer seinen Wechsel zu SAP eingeleitet und wird den Flugzeugbauer Anfang März verlassen. Bei dem Softwarekonzern aus Walldorf soll er Anfang März ebenfalls das Finanzressort führen. Asam war erst im April 2019 als Finanzchef von Airbus angetreten. An der Seite von Vorstandschef Guillaume Faury führte er den Konzern durch die finanziellen Herausforderungen der Corona-Krise, die die Luftfahrtbranche besonders hart getroffen hatte.

Columbus (dpa) *12:03 Uhr – Schwere Umweltschäden nach Zugunglück in USA

Nach der Entgleisung eines mit gefährlichen Chemikalien beladenen Güterzuges im US-Bundesstaat Ohio Anfang Februar drohen mögliche Umweltschäden. «Vier Wasserläufe auf einer Länge von 7,5 Meilen sind kontaminiert», sagte die Direktorin des Ohio Department of Natural Resources, Mary Mertz, am Dienstag (Ortszeit) laut einem CNN-Bericht auf einer Pressekonferenz. «Wir haben auf der Grundlage unserer Probenahme und Modellierung etwa 3500 tote Fische in diesem Gebiet, in diesen Bächen, Nebenflüssen und Wasserstraßen geschätzt», sagte Mertz weiter. Keine der zwölf betroffenen Arten sei gefährdet oder bedroht, aber es sei trotzdem ein Verlust für die Tierwelt.

Rund 50 Waggons des Güterzuges, die teils mit Vinylchlorid und anderen Chemikalien beladen waren, waren am 3. Februar in dem Ort East Palestine im Osten von Ohio entgleist. Mehrere der Tankwagen gerieten in Brand. Wegen der Explosionsgefahr wurden die Anwohner im Umkreis von einer Meile um den Unglücksort aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. Um eine Explosion zu verhindern, entschieden zuständige Behörden vor Ort, das Vinylchlorid abzulassen. Diese Freisetzung sei die Quelle der beängstigenden schwarzen Schwaden in der Luft gewesen, die durch die sozialen Medien gegangen seien, berichtete der US-Senator für Ohio J. D. Vance in einer Mitteilung auf Twitter. Sie seien aber inzwischen verschwunden.

Nun seien weiter Fragen etwa nach der Sicherheit für die Bewohner offen. «Es handelt sich um eine komplexe Umweltkatastrophe mit Auswirkungen, die kurzfristig nur schwer abzuschätzen sind», so Vance. Anwohner von East Palestine, die über Trinkwasserbrunnen verfügen, können laut dem Gesundheitsamt in Ohio einen Test auf Kontamination anfordern. «Wir müssen wissen, wie hoch die Grundwasserkontamination ist, und private Brunnentests liefern uns diese Informationen», erläuterte Vance.

Auch die US-Umweltbehörde EPA (Environmental Protection Agency) teilte mit, dass staatliche und lokale Behörden im gesamten Ohio River Proben nehmen, «um sicherzustellen, dass die Trinkwasserentnahmestellen nicht betroffen sind».

(ID:49039779)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung