Newsticker Oktober: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Millionenstrafe für Pharmakonzern Teva

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09.10.2024

Frankfurt/Main (dpa) *10:01 Uhr – Stimmung im Maschinenbau sinkt weiter

Im deutschen Maschinen- und Anlagenbau ist die Stimmung noch weiter gesunken. Laut einer aktuellen Umfrage des Branchenverbands VDMA bewerten inzwischen 37 Prozent der Unternehmen ihre Lage als schlecht oder sehr schlecht. Vor einem halben Jahr hatten das nur 26 Prozent der Befragten erklärt. In der näheren Zukunft der kommenden sechs Monate erwarten acht von zehn Unternehmen keine Verbesserung der Lage. Weiterhin sei das Geschäftsumfeld von verschiedenen Krisen geprägt, erklärt VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. Das sei für sich nichts Neues, es fehle aber an der politischen Entschlossenheit, diesen Krisen wirkungsvoll zu begegnen. «Die im Kern richtigen, wenn auch kleinen Ansätze der Wachstumsinitiative müssen schnell umgesetzt werden», verlangt der Verband.

München (dpa) *10:00 Uhr – Stimmung in Chemieindustrie trüber

Die deutsche Industrie ist im Konjunkturtal - da macht die Chemie keine Ausnahme. Hoffnung auf schnelle Besserung gibt es kaum. Das Geschäftsklima in der deutschen Chemieindustrie hat sich weiter eingetrübt. Die vom Ifo-Institut befragten Unternehmen bewerten ihre Geschäftslage im September mit minus 9,3 Punkten, die Geschäftserwartungen mit minus 17,8 Punkten. «Dabei belasten sowohl konjunkturelle als auch strukturelle Faktoren die Unternehmen in der Chemie», sagt Ifo-Branchenexpertin Anna Wolf.

Die Stimmung in der deutschen Industrie ist auf dem niedrigsten Wert seit Juni 2020. Dadurch ist die inländische Nachfrage nach chemischen Produkten zurückgegangen, der Auftragsmangel hat sich verschärft. Die Unternehmen haben ihre Produktion zurückgefahren und ihre Produktionspläne nach unten revidiert. Die Exporterwartungen sind verhalten. Infolge der schwachen Nachfrage muss die Mehrheit der Unternehmen ihre Preise senken, die Erträge bewerteten sie zunehmend kritisch. «Die Unternehmen kämpfen darüber hinaus mit der Energiewende, aufwendiger Bürokratie und steigenden Arbeitskosten», sagt Wolf.

Paris (dpa) ) *07:01 Uhr – IEA: Ausbau erneuerbarer Energien macht enorme Fortschritte

Das auf der Weltklimakonferenz vereinbarte Ziel, die Kapazität der erneuerbaren Energien bis 2030 zu verdreifachen, rückt nach einer Analyse der Internationalen Energieagentur (IEA) in greifbare Nähe. Erwartet werde, dass die Kapazität bis 2030 um das 2,7-fache ansteigt und fast die Hälfte des weltweiten Strombedarfs bis dahin mit erneuerbaren Energien abgedeckt wird, teilte die IEA in Paris mit.

Stockholm (dpa) *17:31 Uhr – Der Chemie-Nobelpreis ist an der Reihe

Zur Halbzeit der diesjährigen Nobelpreis-Saison werden heute die Preisträger in der Kategorie Chemie gekürt. Frühestens um 11.45 Uhr wird die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm das Geheimnis lüften, wen sie in diesem Jahr mit dem prestigeträchtigen Preis auszeichnet. Gesucht werden die Nachfolger der in den USA tätigen Forscher Moungi Bawendi, Louis Brus und Alexei Ekimov, die im vergangenen Jahr für die Entdeckung und Entwicklung von sogenannten Quantenpunkten mit dem Chemie-Nobelpreis geehrt wurden.

Die Chemie stellt nach der Medizin und der Physik traditionell die dritte verkündete von insgesamt sechs Preiskategorien dar, in denen verschiedene Institutionen in Stockholm und Oslo die Nobelpreise vergeben. Am Donnerstag folgt dann der Literaturnobelpreis, am Freitag der Friedensnobelpreis. Zum Abschluss wird am kommenden Montag der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften vergeben, der als einzige der Auszeichnungen nicht auf das Testament des Preisstifters und Dynamit-Erfinders Alfred Nobel (1833-1896) zurückgeht.

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