Newsticker Oktober: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Millionenstrafe für Pharmakonzern Teva

< zurück

Seite: 17/19

Anbieter zum Thema

07.10.2024

Leverkusen/Abu Dhabi (dpa) *17:49 Uhr – Adnoc bereits mit 8,5 Prozent an Covestro beteiligt

Im Zuge der angestrebten Übernahme von Covestro hat sich das staatliche Ölunternehmen Adnoc aus den Vereinigten Arabischen Emiraten mittlerweile 8,5 Prozent am deutschen Kunststoffhersteller gesichert. Das geht aus einer am Montag veröffentlichten Stimmrechtsmitteilung hervor. In der vergangenen Woche hatte der Dax-Konzern eine Investitionsvereinbarung mit Adnoc unterzeichnet und mitgeteilt, die Übernahmeofferte zu unterstützen. Beiden Seiten hatten zuvor über Monate miteinander gesprochen.

Die Araber bieten 62 Euro je Covestro-Aktie und bewerten die Anteile des Dax-Konzerns so mit 11,7 Milliarden Euro. Zusätzlich will das Unternehmen aus Abu Dhabi über eine Kapitalerhöhung neue Aktien im Umfang von knapp 1,2 Milliarden Euro von den Leverkusenern kaufen.

Zusammen mit den Covestro-Schulden von rund drei Milliarden Euro will Adnoc also fast 16 Milliarden Euro investieren. Die Mindestannahmequote des Angebots soll bei 50 Prozent plus einer Aktie liegen.

Mainz/Ludwigshafen (dpa/lrs) *17:31 Uhr – RP-Landesregierung tritt sich mit BASF-Vorstand

Die rheinland-pfälzische Landesregierung mit Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) an der Spitze und BASF-Chef Markus Kamieth kommen am Dienstag in Mainz (11 Uhr) zu einem Gespräch zusammen. An dem Treffen, das in regelmäßigen Abständen zwischen dem Kabinett und dem Management des Ludwigshafener Chemiekonzerns stattfindet, wird auch die Arbeitsdirektorin und Standortleiterin für das Werk Ludwigshafen, Katja Scharpwinkel, teilnehmen. Das DAX-Unternehmen hat jüngst einen umfassenden Konzernumbau mit möglichen Stilllegungen von Anlagen und einem zusätzlichen Stellenabbau gerade am Stammwerk Ludwigshafen ankündigt.

Stockholm/Berlin (dpa) *12:52 Uhr – Medizin-Nobelpreis an Genregulations-Forscher

Der Nobelpreis für Medizin geht in diesem Jahr an die US-Amerikaner Victor Ambros und Gary Ruvkun für die Entdeckung der microRNA und ihrer Rolle bei der Genregulierung. Das teilte das Karolinska-Institut in Stockholm mit. Ihre Forschung hat weitreichende Auswirkungen auf mehrere medizinische Bereiche. Wenn die Genregulation aus dem Ruder läuft, kann dies zu schweren Krankheiten wie Krebs, Diabetes oder Autoimmunität führen. Daher ist das Verständnis der Regulierung der Genaktivität seit vielen Jahrzehnten ein wichtiges Ziel. Lange Zeit wurde geglaubt, dass deren wichtigste Prinzipien geklärt seien. Doch 1993 veröffentlichten Ambros und Ruvkun unerwartete Ergebnisse, die eine neue Ebene der Genregulierung beschreiben, die sich als äußerst bedeutsam und in der gesamten Evolution konserviert erwies.

Im Fadenwurm Caenorhabditis elegans entdeckten die diesjährigen Nobelpreisträger microRNA - und damit ein «völlig neues Prinzip der Genregulation», so das Nobelpreis-Komitee in seiner Begründung. «Es stellte sich heraus, dass dies für mehrzellige Organismen, einschließlich des Menschen, von wesentlicher Bedeutung ist.» MicroRNA erweise sich als grundlegend für die Entwicklung und Funktion von Organismen. Die entdeckte Genregulierung sei seit hunderten Millionen Jahren im Einsatz. Der Mechanismus habe die Evolution von immer komplexeren Organismen ermöglicht.

Wiesbaden (ots) *12:52 Uhr – Abwassermenge geht deutlich zurück

Im Jahr 2022 wurden in den rund 8 700 öffentlichen Kläranlagen in Deutschland über 8,33 Milliarden Kubikmeter Abwasser behandelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sank die behandelte Abwassermenge damit gegenüber der vorherigen Erhebung im Jahr 2019 deutlich um 0,72 Milliarden Kubikmeter oder 7,9 %. Das Abwasser setzte sich 2022 aus 4,82 Milliarden Kubikmeter häuslichem und betrieblichem Schmutzwasser, 2,02 Milliarden Kubikmeter Niederschlagswasser und 1,49 Milliarden Kubikmeter Fremdwasser (zum Beispiel in Abwasserkanäle eindringendes Grundwasser) zusammen. Im Vergleich zu 2019 reduzierte sich die Menge des Schmutzwassers um 0,31 Milliarden Kubikmeter (-6,1 %), des Niederschlagswassers um 0,33 Milliarden Kubikmeter (-14,0 %) und des Fremdwassers um 0,07 Milliarden Kubikmeter (-4,8 %).

(ID:50185225)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung