Newsticker Oktober: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Millionenstrafe für Pharmakonzern Teva

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10.10.2024

Mannheim (dpa/lsw) *13:19 Uhr – Südzucker verbucht deutlichen Gewinnrückgang

Gesunkene Zuckerpreise und höhere Herstellkosten haben Südzucker im ersten Geschäftshalbjahr erheblich belastet. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) brach auf

420 Millionen Euro ein, wie das Unternehmen in Mannheim mitteilte. Im Vorjahr hatte der Zuckerkonzern noch 739 Millionen Euro erzielt. Das operative Konzernergebnis wurde mit 269 Millionen Euro mehr als halbiert.

Das Geschäftsjahr von Südzucker beginnt stets Anfang März und endet Ende Februar des Folgejahres. Neben deutlichen Rückgängen im Zuckergeschäft musste auch die Biosprit-Tochter Cropenergies wegen niedrigerer Ethanolpreise Federn lassen. Das Stärke-Geschäft verzeichnete ebenfalls eine schlechtere Entwicklung. Lediglich die Bereiche Frucht und Spezialitäten legten zu. Der Konzernumsatz stagnierte mit knapp 5,1 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau. Südzucker hatte bereits im September wegen der niedrigen Zuckerpreise die Prognose für das Geschäftsjahr 2024/25 gesenkt.

Berlin (ots) *12:01 Uhr – Lufthansa tritt der eFuel Alliance bei

Die Deutsche Lufthansa AG ist neues Mitglied der eFuel Alliance. Damit unterstreicht die eFuel Alliance ihr Engagement, als Stimme der gesamten Wertschöpfungskette aufzutreten. Gemeinsam soll der Hochlauf erneuerbarer Flugtreibstoffe (SAF) aktiv unterstützt werden. Aktuell ist biogenes SAF nur in geringen Mengen und zu hohen Preisen verfügbar. Strombasiertes Kerosin wird lediglich in Testanlagen produziert. «Nachhaltige Flugkraftstoffe sind für die zukünftige Dekarbonisierung des Luftverkehrs ein technologischer Schlüssel. Doch bisher kommt der Markthochlauf nicht in Gang. Quoten allein reichen nicht. Deutschland und Europa müssen den Import und die Produktion nachhaltiger Kraftstoffe gezielt fördern. Mit unseren Partnern in der eFuel Alliance wollen wir uns für die industrielle Skalierung und Markteinführung von E-Kerosin zu wettbewerbsfähigen Preisen einsetzen», sagt Kay Lindemann, Head of Corporate International Relations and Government Affairs bei der Deutschen Lufthansa AG.

«Unsere Mitgliederstruktur bietet für alle Unternehmen, gleich ihres Sektors, einen wertvollen Nährboden zum gegenseitigen Austausch und zur Stärkung erneuerbarer Kraftstoffe in der öffentlichen und politischen Wahrnehmung», erklärt Ralf Diemer, Hauptgeschäftsführer der eFuel Alliance. «Mit der Lufthansa als aktivem Mitglied ergänzen wir unsere weltweite Plattform um einen zentralen Mitstreiter in der Industrialisierung des Marktes.»

Frankfurt/Main (dpa) *10:53 Uhr – Deutsche Mittelständler seltener Übernahmeziel

Kleine und mittlere Unternehmen aus Deutschland sind einer Studie zufolge deutlich seltener Ziele von Fusionen und Übernahmen als noch vor wenigen Jahren. Die Anzahl der Transaktionen bei Zielunternehmen mit einem Jahresumsatz unterhalb von 500 Millionen Euro lag zwischen 2020 und 2023 rund 35 Prozent unterhalb des Niveaus der Vor-Corona-Zeit, wie die Research-Abteilung der staatlichen KfW-Bank berichtet. Auch im laufenden Jahr deute nichts auf eine Belebung hin, heißt es in der Studie. Trübe wirtschaftliche Aussichten und das hohe Zinsniveau böten nicht die besten Voraussetzungen.

Vom Höchststand aus dem Jahr 2017 mit rund 1300 einschlägigen Transaktionen war der Übernahmemarkt im Corona-Jahr 2021 mit nur 760 Deals weit entfernt. In den beiden folgenden Jahren verharrten die Zahlen auf niedrigem Niveau. Vor allem deutsche Unternehmen traten anteilig seltener als Käufer auf. Ihr Anteil sank um gut 10 Prozentpunkte auf 51 Prozent der Deals im Zeitraum zwischen 2020 und 2023.

Das Interesse ausländischer Investoren an deutschen Unternehmensperlen hat sich hingegen nach einem Einbruch im Jahr 2020 schnell wieder auf das vorherige Maß erholt. Die meisten Käuferunternehmen stammen aus dem europäischen Ausland (30 Prozent) vor den USA (9 Prozent). Deutlich häufiger als früher, nämlich in drei von vier Fällen, werden die Zielunternehmen vollständig übernommen. Chinesische Investoren haben sich überdurchschnittlich häufig Industrieunternehmen aus den Branchen Metallerzeugnisse,

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