Newsticker Oktober: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Millionenstrafe für Pharmakonzern Teva

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01.10.2024

Paramaribo (dpa) *22:44 Uhr – Total Energies investiert Milliarden in Ölförderung vor Suriname

Das Energieunternehmen Total Energies will vor der Küste des südamerikanischen Landes Suriname große Ölvorkommen erschließen. Ab 2028 sollen täglich 220.000 Barrel Öl gefördert werden, wie das Unternehmen mitteilte. Zusammen mit dem US-amerikanischen Kohlenwasserstoffunternehmen APA sollen dafür 10,5 Milliarden Dollar (knapp 9,5 Milliarden Euro) investiert werden.

«Wir betrachten dies als einen historischen Meilenstein, der Suriname erhebliche Chancen und Einkommensmöglichkeiten eröffnet und Investoren aus aller Welt anzieht», sagte Surinames Präsident Chandrikapersad Santokhi. Mehr als 6.000 direkte und indirekte Jobs sollen nach Angaben des französischen Energieunternehmens geschaffen werden. «Dies wird die größte jemals getätigte Investition in unserem Land sein», sagte die Geschäftsführerin des staatlichen Ölunternehmens Staatsolie, Annand Jagesar. Staatsolie will sich im kommenden Jahr ebenfalls am Projekt beteiligen.

Das kleine Land mit etwa 623.000 Einwohnern im Norden Südamerikas hat eine Armutsquote von 17,5 Prozent laut Weltbank. Die jüngsten Ölfunde vor der Küste schüren Hoffnung auf einen baldigen Wirtschaftsaufschwung.

Wiesbaden/Hannover (dpa) *15:20 Uhr – Neues Abkommen: Null Toleranz für Cannabis in Chemiebranche

Nach der Teillegalisierung von Cannabis in Deutschland sprechen sich Chemiearbeitgeber und Arbeitnehmervertreter für eine Null-Toleranz-Politik am Arbeitsplatz aus. Mit der neuen Rechtslage ergäben sich Herausforderungen für die Chemie- und Pharmaindustrie, insbesondere für die Arbeitssicherheit, teilten der Arbeitgeberverband BAVC und die Gewerkschaft IG BCE gemeinsam mit. Daher sei es nötig geworden, die Sozialpartnervereinbarung von 1996 zu aktualisieren. Es gelte die Devise «Null Alkolhol und null Cannabis und null Rausch» bei Arbeit und Bildung.

In der Vereinbarung warnen beide Seiten vor den Gefahren der Droge. Während die Folgen von Alkoholkonsum bekannt seien, könne die Wirkung anderer Suchtmittel nicht sicher abgeschätzt werden. Dazu zähle Cannabis. So könnten das Kurzzeitgedächtnis, Einschätzen von Entfernungen und Reaktionsvermögen leiden und sich ein «Konzentrations- und Motivationsverlust» bemerkbar machen. Möglich sei auch eine erhöhte Risikobereitschaft. «Dadurch kann die Unfall- und Verletzungsgefahr am Arbeitsplatz steigen.»

BAVC und IG BCE empfehlen Führungskräften und Betriebsräten, die Beschäftigten beim Thema Cannabiskonsum zu sensibilisieren. Ziel der Vereinbarung sei der Schutz von Beschäftigten, Verbrauchern und Umwelt vor den Risiken drogenbedingten Fehlverhaltens, sagte BAVC-Hauptgeschäftsführer Mathias Schöttke. Mit dem umstrittenen Cannabisgesetz wurde der Konsum in Deutschland liberalisiert. Seit April sind Besitz und Anbau der Droge für Erwachsene in gewissen Grenzen erlaubt.

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