Herstellung von Wirkstoffen Evonik investiert in Biotech-Produktionskapazitäten

Quelle: Evonik 2 min Lesedauer

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Am slowakischen Standort Slovenská Ľupča baut Evonik seine Biotech-Produktion weiter aus. Die Investition unterstützt das CDMO-Geschäft des Konzerns und soll auf die steigende Nachfrage nach Wirkstoffen decken.

Evonik baut seine biotechnologischen Produktionskapazitäten am Standort Slovenská Ľupča in der Slowakei weiter aus.(Bild:  Evonik Industries)
Evonik baut seine biotechnologischen Produktionskapazitäten am Standort Slovenská Ľupča in der Slowakei weiter aus.
(Bild: Evonik Industries)

Der Spezialchemiekonzern Evonik investiert rund 80 Millionen Euro in den Ausbau der biotechnologischen Produktionskapazitäten am Fermas-Standort in Slovenská Ľupča, Slowakei. Mit dieser Investition soll eine hochmoderne Downstream-Fermentationstechnologie erweitert werden, um das Auftragsgeschäft zur Wirkstoffherstellung (engl. CDMO, Contract Development and Manufacturing Organization) des Konzerns zu unterstützen. Durch die Erweiterung entstehen etwa 50 neue Arbeitsplätze am Standort.

Diese Investition ist das zweite bedeutende finanzielle Engagement bei Fermas in den vergangenen Jahren nach dem Bau der weltweit ersten Rhamnolipide-Anlage, die 2022 initiiert wurde. Die industrielle Biotechnologie am Standort Slovenská Ľupča hat sich nach Unternehmensangaben zu einer der Kernkompetenzen von Evonik entwickelt. Sie biete hervorragende Karrieremöglichkeiten für Biotechnologen, Labortechniker, Ingenieure und andere Fachkräfte. Der Standort erweitere kontinuierlich die Skalierung seiner biotechnologischen Kapazitäten und Downstream-Verarbeitung und festige seine Position als Zentrum für biotechnologische Produktion im Industriemaßstab.

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Biotechnologische Verfahren wie die Fermentation ermöglichen die Entwicklung von Next Generation Solutions – Produkten und Lösungen, die im Vergleich zu herkömmlichen Alternativen überlegene Nachhaltigkeitsvorteile bieten sollen.

„Ich bin stolz darauf, dass unser Standort Slovenská Ľupča führenden Life-Science-Unternehmen weltweit dabei hilft, einige der drängendsten Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen“, sagt Miroslav Havlik, Geschäftsführer von Evonik Fermas. „Unsere Investition unterstützt nicht nur eine nachhaltigere Zukunft für globale Gesundheitslösungen, sondern stärkt auch unsere Region.“

Evonik Fermas, mit Sitz in Slovenská Ľupča, Slowakei, wurde 1992 als Joint Venture zwischen der Degussa AG und Biotika a.s. gegründet. Ursprünglich auf die Produktion von Aminosäuren für die Tierernährung spezialisiert, wurde das Unternehmen 1998 eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Evonik und hat sich seitdem auf die Herstellung von fermentationsbasierten Produkten für Pharmazeutika, Kosmetik, Körperpflege und Tierernährung ausgeweitet. Seit 2024 ist Evonik das weltweit erste Unternehmen, das Biotenside auf Rhamnolipid-Basis im industriellen Maßstab produziert. Heute gilt der Fermas-Standort als eines der führenden Biotechnologiezentren von Evonik.

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