Das sind die Ifat-Trends 2026
Zwischen neuen Regularien und Effizienz-Druck: Was bringt die Ifat 2026?

Von Dominik Stephan 4 min Lesedauer

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Schärfere Regelungen, Turbulenzen an den Rohstoffmärkten und steigende Energiepreise setzen die Umwelttechnikbranche 2026 unter erheblichen Druck. Doch auf der Ifat 2026 ist von Krisenstimmung wenig zu spüren: Das Event präsentiert Lösungen für effizientere, grünere und resilientere Wasser‑ und Recyclingprozesse.

Durchblick in Sachen Umweltprozesse? Wer in Sachen KARL; NIS2 oder PFAS nicht weiter weiß, muss Anfang Mai nach München.(Bild:  Messe München GmbH)
Durchblick in Sachen Umweltprozesse? Wer in Sachen KARL; NIS2 oder PFAS nicht weiter weiß, muss Anfang Mai nach München.
(Bild: Messe München GmbH)

Ob Aktionsplan RESourceEU, Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) oder Richtlinie für die Sicherheit von Netz- und Informationssystemen (NIS2): 2026 muss die Umwelttechnik liefern. Strengere Vorgaben, volatile Märkte und hybride Bedrohungsszenarien verlangen schnelle und belastbare Antworten. Die Weltleitmesse der Umwelttechnik zeigt, wie Technik, Geschäftsmodelle und Politik auf diese Herausforderungen reagieren.

Die Wasser- und Abwasserwirtschaft stellt 2026 die Weichen: Die überarbeitete Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verlangt eine vierte Reinigungsstufe zur Entfernung von Mikroschadstoffen. Sie strebt zudem die Energieneutralität der Abwasserbehandlung an. Parallel rückt die PFAS‑Problematik stärker in den Fokus: Per‑ und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) unterliegen seit Januar 2026 in Deutschland einem Grenzwert von 0,1 Mikrogramm pro Liter Trinkwasser für die PFAS‑20‑Gruppe. Betreiber müssen Technologien von Ozonierung bis Aktivkohle bewerten und umsetzen. Hersteller arbeiten mit Nachdruck an effizienten, langlebigen und nachhaltigen Lösungen.

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