Newsticker April: Aktuelles aus der Prozessindustrie

«Versprechen in Zukunft» – Spatenstich bei Abbvie in Ludwigshafen

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01.04.2024

Berlin (dpa) *14:35 Uhr – Mehrere Kohlekraftwerke gehen vom Netz

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hält die Energieversorgung in Deutschland für unabhängiger als vor der Krise und auch nach der Abschaltung mehrerer Kohlekraftwerke für gesichert. «Mehrere Kohlekraftwerke, die während der letzten zwei Jahre vorsorglich noch am Netz waren, sind daher nun überflüssig und können endgültig vom Netz», sagte der Grünen-Politiker am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Die Preise für Strom und Gas seien deutlich gefallen und der Strom stamme durch den Ausbau erneuerbarer Energien «mittlerweile mehrheitlich aus sauberen, klimafreundlichen Quellen», so Habeck.

Zum Monatswechsel sind in Deutschland mehrere Kohlekraftwerke endgültig stillgelegt worden. Im Rheinischen Revier sowie in Brandenburg wurden insgesamt sieben Braunkohle-Kraftwerksblöcke abgeschaltet, wie die Energieunternehmen RWE sowie Leag am Ostersonntag bestätigten. Außerdem seien acht mittlere und kleinere Steinkohleanlagen mit einer Leistung von insgesamt 1,3 Gigawatt endgültig vom Netz, hieß es am Montag vom Wirtschaftsministerium unter Berufung auf Angaben der Bundesnetzagentur. Diese hätten vorübergehend wieder Strom produziert, um in den vergangenen zwei Jahren den Gasverbrauch zu senken.

Halle (dpa) *05:01 Uhr – Ostdeutsche Chemie will ein «Kanzlerwort»

Im anhaltischen Leuna oder brandenburgischen Schwedt prägt die Chemieindustrie seit Jahrzehnten auch die Identität der Menschen vor Ort. Heute herrscht in ihr jedoch Unsicherheit. Geschäftsführerin der Nordostchemie-Verbände, Nora Schmidt-Kesseler, fordert deshalb Unterstützung der Bundesregierung: «Das Jahr 2023 hat wirtschaftlich auf der ganzen Linie enttäuscht. Und die guten Nachrichten für den Standort Deutschland bleiben auch weiterhin rar gesät. Hohe Energiekosten, die weiter anzusteigen drohen, Versorgungssicherheit, die nicht gewährleistet ist und Regulatorik stellen enorme Hindernisse dar. Um diesen Herausforderungen entgegenzuwirken, müssen wir schnell konkrete Maßnahmen ergreifen.»

«Ein wichtiger Hebel: erneuerbare Energien. Deutschland hat den Ausstieg aus Kohle und Gas vorverlegt, es aber nicht geschafft, die Erneuerbaren entsprechend auszubauen. Damit ist nicht nur unsere Wettbewerbsfähigkeit, sondern auch die Sicherheit der Energieversorgung gefährdet. Anstatt den Ausbau der Erneuerbaren weiter zu verknappen, muss die Bundesregierung endlich Tempo aufnehmen und die Rahmenbedingungen schaffen, um die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen zu erhalten. Und wenn wir Bauprojekte in Deutschland nicht in demselben Tempo realisieren können wie im Ausland, dann ist unsere Branche bald nicht mehr wettbewerbsfähig.»

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