Newsticker April: Aktuelles aus der Prozessindustrie

«Versprechen in Zukunft» – Spatenstich bei Abbvie in Ludwigshafen

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17.04.2024

Wahlstedt (dpa/lno) *15:12 Uhr – Pumpenhersteller Grundfos gibt Standort in Wahlstedt auf

Der dänische Pumpenhersteller Grundfos plant, seinen Standort in Wahlstedt langfristig aufzugeben. Die Produktion soll in den nächsten drei Jahren schrittweise an den Standorten in Dänemark, Ungarn und Serbien gebündelt werden, teilte das Unternehmen mit. Ziel sei es, die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der Produkte und Lösungen zu sichern.

«Wir sind uns bewusst, dass der Plan einen erheblichen Einschnitt für unsere Kollegen, die Stadt Wahlstedt und die gesamte Region bedeutet», sagte Vorstandsmitglied Bent Jensen. «Gleichzeitig sind wir überzeugt, dass dieser Plan von entscheidender Bedeutung für die langfristige Zukunft unseres Unternehmens ist.»

Durch die Aufgabe des Standortes in Schleswig-Holstein werden rund 530 Stellen wegfallen. Für die Mitarbeitenden sollen zusammen mit dem Betriebsrat sozialverträgliche Lösungen gefunden werden, hieß es von Grundfos. Zuvor hatten Medien berichtet.

Waldenburg (dpa/lsw) *11:06 Uhr – Explosionsschutz-Spezialist Stahl startet gut ins Jahr

Die Geschäfte des Explosionsschutz-Unternehmens Stahl haben im ersten Quartal wieder angezogen. Von Januar bis März legten die Erlöse nach vorläufigen Zahlen um 8,5 Prozent auf 84,7 Millionen Euro zu, wie der börsennotierte Mittelständler am Mittwoch in Waldenburg (Hohenlohekreis) mitteilte. Der Auftragseingang habe sich mit 92,3 Millionen Euro deutlich zum Vorquartal erholt und habe nur leicht unter dem Vorjahreswert von 96,7 Millionen Euro gelegen. Im laufenden Jahr werde man noch einmal stark in die Optimierung der Prozesse, insbesondere im Finanz- und IT-Bereich, investieren und so die Grundlage für weitere Kosteneinsparungen in den kommenden Jahren legen.

Für das laufende Jahr erwartet das Unternehmen einen Umsatz von 335 bis 350 Millionen Euro. 2023 waren es 330,6 Millionen Euro. Der Prognose zufolge wird für 2024 mit einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) vor Sondereinflüssen zwischen 35 und 45 Millionen Euro gerechnet, nach 38,6 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Im vergangenen Jahr belastete eine Abschreibung einer Beteiligung an einem russischen Unternehmen den Gewinn unter dem Strich. Er betrug nur noch 200.000 Euro nach 1,9 Millionen im Vorjahr.

Das Technologieunternehmen sieht sich als einer der führenden Anbieter für den elektrischen Explosionsschutz. Stahl stellt unter anderem Schalter und Leuchten her, die entweder keine elektrischen Funken bilden oder diese vor explosiven Gas-Luft-Gemischen abschirmen. Kunden kommen unter anderem aus der Öl- und Gasindustrie sowie der Pharma- und Chemiebranche. Ende vergangenen Jahres waren bei dem Unternehmen 1721 Menschen beschäftigt.

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