Newsticker April: Aktuelles aus der Prozessindustrie

«Versprechen in Zukunft» – Spatenstich bei Abbvie in Ludwigshafen

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08.04.2024

Ludwigshafen (dpa/lrs) *20:56 Uhr – BASF: Austritt von zwei Stoffen in Rhein – keine Gefährdung erwartet

Der Chemieriese BASF hat über den Austritt von zwei Chemikalien in den Rhein informiert. In der Nacht von Samstag auf Sonntag seien etwa 130 Kilogramm Adipinsäure und circa 70 Kilogramm Hexamethylendiamin aus einem Betrieb der BASF in Ludwigshafen in den Fluss gelangt, teilte das Unternehmen am Montag mit. Der Produktaustritt sei gestoppt, die Ursache werde derzeit noch ermittelt.

Den Angaben zufolge sind die beiden Stoffe in die Wassergefährdungsklasse 1 und somit als «schwach wassergefährdend» eingestuft. Angesichts der ausgetretenen Menge und der Verdünnung im Fluss sei nicht von einer Gefährdung für Wasserorganismen auszugehen. Die zuständigen Behörden seien informiert. Auch habe das rheinland-pfälzische Umweltministerium vorsorglich eine Information an die Rheinanlieger herausgegeben.

Adipinsäure wird den Angaben zufolge unter anderem in der Lebensmittelindustrie eingesetzt und sei wie auch Hexamethylendiamin Basis für viele verschiedene chemische Produkte, unter anderem für technische Kunststoffe.

Alzey (dpa) *19:36 Uhr – Scholz sichert Unterstützung für Pharmastandort Deutschland zu

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sieht die Stärkung des Pharmastandorts Deutschland als wichtige Aufgabe für die Bundesregierung. «Was immer wir als Bund tun können, um den Pharmastandort Deutschland zu stärken, das werden wir tun», sagte Scholz am Montag beim symbolischen Spatenstich für ein neues Werk des US-Pharmakonzerns Eli Lilly im rheinland-pfälzischen Alzey. Der US-Konzern investiert rund 2,3 Milliarden Euro in den Standort in Rheinhessen. «Wir reden über eine, wenn nicht die größte Einzelinvestition in den Pharmastandort Deutschland seit der Wiedervereinigung», sagte Scholz.

Eli Lilly baut in Alzey eine Fertigungsstätte für injizierbare Medikamente. Der Bau soll im Sommer beginnen, für 2027 ist nach Unternehmensangaben die Inbetriebnahme geplant, bis zu 1000 Menschen sollen dort arbeiten. Subventionen flossen für die Ansiedlung nicht. Scholz verwies auch auf den Biontech-Stammsitz in Mainz, die Eröffnung der Deutschlandzentrale des dänischen Pharmaunternehmens Novo Nordisk in Mainz im vergangenen Jahr sowie die Grundsteinlegung für ein neues Entwicklungszentrum bei Boehringer Ingelheim 2023.

Produziert wird in Alzey unter anderem auch das Diabetesmittel Mounjaro mit dem Wirkstoff Tirzepatid. Der gleiche Wirkstoff steckt im Eli-Lilly-Abnehmmittel Zepbound, das in den USA seit November erhältlich ist und dem Experten einen großen Erfolg voraussagen. Der Appetitzügler Mounjaro ist ein Konkurrenzprodukt zum Kassenschlager Wegovy des ebenfalls in Rheinland-Pfalz ansässigen Unternehmens Novo Nordisk.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) betonte, die Bundesregierung werde mit einer Reihe an Gesetzen im Rahmen der Pharmastrategie in den kommenden Jahren die Voraussetzungen für weitere Pharma-Ansiedlungen in Deutschland systematisch verbessern. «Deutschland wird das Land sein, wo in Europa die meisten Studien gemacht werden im Bereich der pharmazeutischen Industrie, aber auch der Medizinprodukte-Industrie», sagte er.

Alzey (dpa/lrs) *16:16 Uhr – Eli Lilly will im Sommer mit Bau am neuen Standort Alzey starten

Der US-Pharmakonzern Eli Lilly will in diesem Sommer mit dem Bau der neuen Fertigungsstätte im rheinhessischen Alzey beginnen. 2027 soll die neue Produktionsstätte für injizierbare Medikamente voraussichtlich in Betrieb genommen werden, wie das Unternehmen am Montag anlässlich des symbolischen Spatenstichs mitteilte. Es werde dann einer von sechs Produktionsstandorten des US-Unternehmens in Europa sein.

Das Werk in Alzey sei eine der größten Einzelinvestitionen in den zurückliegenden Jahren, teilte das Unternehmen weiter mit. Die Wahl sei auf die Stadt in Rheinhessen gefallen, weil sich die gesamte Region dynamisch entwickele und sich hier ein Biotechnologie-Angelpunkt bilde. Eli Lilly erhofft sich auch Synergieeffekte aufgrund der Lage zwischen der deutschen Zentrale des Unternehmens im hessischen Bad Homburg und dem französischen Produktionsstandort in Fegersheim im Elsass.

Der Vorstandsvorsitzende von Eli Lilly, Dave Ricks, sagte anlässlich des Spatenstichs der Mitteilung zufolge: «Wir schätzen die Unterstützung der deutschen Behörden in diesem Projekt und das Interesse der hiesigen Politik daran, verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die Innovationen wertschätzen und Menschen einen schnellen Zugang zu neuen Therapieoptionen ermöglichen.» An dem Spatenstich am Montag in Alzey sollte unter anderem auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) teilnehmen.

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