Newsticker April: Aktuelles aus der Prozessindustrie

«Versprechen in Zukunft» – Spatenstich bei Abbvie in Ludwigshafen

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03.04.2024

Frankfurt/Main (dpa) *10:01 Uhr – Weniger Bestellungen im Maschinenbau auch im Februar

Die Auftragsflaute im deutschen Maschinenbau hält an. Die Bestellungen sanken im Februar gegenüber dem Vorjahresmonat preisbereinigt (real) um 10 Prozent, wie der Maschinenbauverband VDMA am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. «Aktuell überwiegen noch immer die Moll-Töne im Auftragsgeschehen», sagte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers.

Die exportorientierte Branche mit mehr als einer Million Beschäftigten hatte bereits 2023 die Schwäche der Weltwirtschaft und die Konjunkturflaute im Inland zu spüren bekommen. Zwar erwarteten Konjunkturforscher eine Trendwende im zweiten Halbjahr des laufenden Jahres. «Aber der Maschinenbau ist ein Spätzykliker, daher kann es noch eine Weile dauern, bis die Auftragsflaute endet», sagte Wiechers.

Im weniger schwankungsanfälligen Drei-Monats-Zeitraum Dezember 2023 bis Februar 2024 sanken die Bestellungen um real 8 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Im Inland wurde ein Minus von 11 Prozent verzeichnet, aus dem Ausland kamen 7 Prozent weniger Aufträge. Angesichts der Flaute rechnet der VDMA mit einem Produktionsrückgang im laufenden Jahr von 4 Prozent.

München (ots) *09:17 Uhr – Rendite statt Umsatz: Medizintechnik-Unternehmen ändern ihre Strategie

Angesichts rückläufiger Rentabilität ändern Unternehmen der Medizintechnikbranche ihre strategischen Prioritäten: Setzten in den vergangenen drei bis fünf Jahren noch 57 Prozent von ihnen zu allererst auf Umsatzwachstum, hat sich diese Zahl zuletzt im Vergleich fast halbiert (31%). Dagegen planen für die kommenden Jahre 65 Prozent der Unternehmen nun ihren strategischen Fokus auf die Optimierung der Rentabilität zu legen. Im Zentrum steht dabei die Rückbesinnung auf das Kerngeschäft durch Straffung des Produktportfolios und eine Fokussierung auf Kernmärkte. Hierbei priorisieren die Unternehmen nicht zwangsläufig die Hebel mit dem höchsten Renditepotenzial, sondern berücksichtigen weiterführende Faktoren: So stehen insbesondere der Vertrieb, die Beschaffung und die Lieferkette im Umsetzungsfokus, während Bereiche wie Forschung & Entwicklung und Support/After Sales mehr Potenzial zur Steigerung der Margen hätten. Dies sind die Kernergebnisse der Studie „Future of Med-Tech 2024“, für die Experten von Roland Berger 600 Führungskräfte aus der Branche befragt haben.

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