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09.04.2024

Caracas (dpa) *22:17 Uhr – Ex-Ölminister in Venezuela unter Korruptionsverdacht festgenommen

Wegen seiner mutmaßlichen Verwicklung in einen milliardenschweren Korruptionsfall hat die Justiz in Venezuela den ehemaligen Ölminister festgenommen. Ziel sei es, ein Korruptionssystem beim staatlichen Ölkonzern PDVSA zu zerschlagen, erklärte Generalstaatsanwalt Tarek William Saab auf einer Pressekonferenz am Dienstag. Neben dem ehemaligen Ölminister und Chef des PDVSA, Tareck El Aissami, wurde auch der Ex-Wirtschaftsminister Simón Zerpa sowie ein Geschäftsmann festgenommen. Mehrere Milliarden Dollar sollen in dem Korruptionsfall verschwunden sein, berichtete die venezolanische Zeitung «El Nacional».

El Aissami befinde sich in den Händen der Justiz und werde «wegen sehr schwerer Verbrechen angeklagt», sagte Saab, der auch Fotos von dessen Festnahme zeigte. Ihm werde unter anderem Hochverrat, Aneignung oder Abzweigung von öffentlichem Vermögen und Geldwäsche vorgeworfen.

Vor etwa einem Jahr hatte Venezuelas Präsident Nicolás Maduro die Spitze des wichtigen Ölministeriums neu besetzt, nachdem El Aissami überraschend seinen Posten aufgrund der eingeleiteten Ermittlungen geräumt hatte.

Die Festnahmen wurden jetzt nach Angaben des Generalstaatsanwalts dank mindestens fünf Zeugen möglich, die sich schuldig bekannt hätten und zu Kronzeugen geworden seien. 54 Personen seien bereits zuvor in einer ersten Phase der Ermittlungen angeklagt worden, zudem gebe es weitere 17 Haftbefehle.

Venezuela ist eines der Länder mit den größten Ölreserven der Welt, weshalb das Ölministerium eine wichtige Bedeutung hat. Das südamerikanische Land steckt aber seit Jahren in einer schweren wirtschaftlichen, politischen und humanitären Krise. Wegen Sanktionen seitens der USA, Misswirtschaft und Korruption ist das Benzin knapp. Mehr als sieben Millionen Menschen haben das Land nach UN-Angaben in den vergangenen Jahren wegen Armut und Gewalt verlassen.

Bangkok/Luang Prabang (dpa) *06:19 Uhr – Unfall mit Schwefelsäure: Sorge um den Mekong vor Thailands Wasserfest

Nach einem Unfall mit Schwefelsäure besteht Sorge um den mächtigen Fluss Mekong zwischen Laos und Thailand. Im berühmten laotischen Touristenort Luang Prabang kippte ein Lastwagen um, der 30 Tonnen der gefährlichen Substanz geladen hatte – woraufhin sich ein Teil der ätzenden Flüssigkeit in den Nam Khan River ergoss, wie thailändische Medien am Dienstag berichteten. Dieser mündet in den Mekong, der als Lebensader Südostasiens gilt und einer der längsten Flüsse der Welt ist.

Bisher seien die Messwerte des Wassers im Grenzgebiet nicht bedenklich, obwohl sich der Unfall bereits am vergangenen Mittwoch ereignet habe, schrieb die Zeitung «Bangkok Post» unter Berufung auf die Regierung. Die Behörden beider Länder hätten beschlossen, Wasser aus dem Xayaburi-Staudamm in Laos abzulassen, um die Schwefelsäure zu verdünnen und die Auswirkungen flussabwärts in Richtung Thailand abzumildern, hieß es. Die Sorge war dennoch groß, da ab dem kommenden Wochenende in Thailand das bekannte Wasserfest Songkran stattfindet, das traditionelle Neujahrsfest nach dem Mondkalender. Dabei finden tagelang ausgelassene Wasserschlachten statt – auch mit Wasser aus Flüssen. Auch Laos feiert das neue Jahr als Wasserfest. Die Feierlichkeiten locken viele Touristen aus aller Welt an.

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