Newsticker April: Aktuelles aus der Prozessindustrie

«Versprechen in Zukunft» – Spatenstich bei Abbvie in Ludwigshafen

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05.04.2024

Brüssel (dpa) *15:08 Uhr – Deutschland darf Wasserstoffproduktion mit 350 Millionen unterstützen

Deutschland darf nach einer Entscheidung der EU-Kommission die Produktion von klimafreundlichem Wasserstoff mit Staatshilfe in Höhe von 350 Millionen Euro unterstützen. Dies werde dazu beitragen, die Energieimporte aus Russland weiter zu verringern und die EU-Klimaziele zu erreichen, teilte die EU-Kommission am Freitag mit. Konkret werde mit der genehmigten Regelung der Bau einer Elektrolysekapazität von bis zu 90 Megawatt unterstützt. Die Zuschüsse können über einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren gewährt werden.

Die Maßnahme werde einen Beitrag dazu leisten, dass Deutschland seine inländische Elektrolysekapazität bis 2030 auf mindestens 10 Gigawatt ausbauen könne. Zur Größeneinordnung: Auf dem Gelände des Shell Energy und Chemical Parks bei Köln steht beispielsweise eine PEM-Wasserstoff-Elektrolyse-Anlage zur Herstellung von «grünem» Wasserstoff mit einer Leistung von 10 MW. Diese Anlage kann jährlich bis zu 1300 Tonnen Wasserstoff produzieren. Der Gesamtbedarf an Wasserstoff in Deutschland wird derzeit auf 1,65 Millionen Tonnen geschätzt.

Hannover (ots) *09:27 Uhr – Gaspreise gehen zurück – Differenzen zwischen Netzgebieten weiterhin signifikant

Da die Preisrückgänge im Wesentlichen die gesunkenen Großhandelspreise verursacht haben, entwickelten sich die Preise in allen Netzgebieten nahezu identisch. Die Preisunterschiede zwischen den einzelnen Netzgebieten sind immer noch signifikant: Die Differenz zwischen dem nach diesem Vergleich preisgünstigsten Netz (Dortmund Netz mit 4,64  Ct/kWh) und dem teuersten Netzgebiet (SWKiel Netz mit 5,40 Ct/kWh) beträgt 0,75 Ct/kWh beziehungsweise 16,2 Prozent.

Bezogen auf das arithmetische Mittel der zehn preisgünstigsten Netze (4,79 Ct/kWh) liegen die durchschnittlichen Preise der zehn teuersten Gebiete (5,18 Ct/kWh) um 0,41 Ct/kWh beziehungsweise

8,7 Prozent höher. Das durchschnittliche Niveau der Gruppe der zehn Netzbetreiber mit den höchsten Preisen bewegt sich im Mittel um 0,23 Ct/kWh beziehungsweise 4,5 Prozent über und das der Gruppe der zehn preisgünstigsten Versorgungsgebiete um 0,19 Ct/kWh beziehungsweise 3,8 Prozent unter dem Durchschnitt aller 50 Vergleichsnetze in Deutschland (6,78 Ct/kWh).

Singapur (dpa) *07:56 Uhr – Ölpreise legen weiter zu: Brent über 90 US-Dollar

Die Ölpreise sind am Freitag weiter gestiegen. Kurz vor dem Wochenende ging es mit den Notierungen aber nur noch leicht nach oben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete am Morgen 91,05 US-Dollar. Das waren 40 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Mai stieg um 22 Cent auf 86,81 Dollar.

Am Donnerstagabend waren die Ölpreise noch deutlich stärker gestiegen. Rohöl der Sorte Brent aus der Nordsee hatte sich zeitweise um etwa zwei Dollar je Barrel verteuert - der Preis stieg erstmals seit dem vergangenen Oktober wieder über die Marke von 90 Dollar. Treiber war die Sorge vor einer weiteren Eskalation der Lage im Nahen Osten.

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