Newsticker April: Aktuelles aus der Prozessindustrie

«Versprechen in Zukunft» – Spatenstich bei Abbvie in Ludwigshafen

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16.04.2024

Ingelheim (dpa/lrs/wer) *12:33 Uhr – Boehringer steigert Umsatz – deutlich mehr Forschungsausgaben

Vor allem dank Zuwächsen im Humanpharma-Geschäft hat Boehringer Ingelheim seinen Umsatz im vergangenen Jahr gesteigert. Die Erlöse kletterten um 9,7 Prozent auf 25,6 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Während die Sparte Humanpharma um 10,3 Prozent zulegte, kam der Bereich Tiergesundheit auf ein Plus von 6,9 Prozent. Der Umsatz mit Medikamenten für Menschen betrug 20,8 Milliarden Euro – Bayer, der bisherige Branchenprimus in Deutschland, musste Verluste hinnehmen und verdiente 18,1 Milliarden Euro. Damit lösen die Ingelheimer den Leverkusener Konzern als Spitzenreiter ab. Das Ergebnis unter dem Strich veröffentlichten die Ingelheimer nicht.

Ein großer Umsatzbringer war einmal mehr Jardiance, das 2023 allein auf Erlöse in Höhe von 7,4 Milliarden Euro kam – ein Plus von 31 Prozent zum Jahr davor. Das Mittel gegen Diabetes und Herzinsuffizienz ist mittlerweile in Europa und den USA auch für die Behandlung chronischer Nierenerkrankungen zugelassen.

Boehringer investierte einmal mehr kräftig in Forschung und Entwicklung. Insgesamt waren es 2023 den Angaben zufolge 5,8 Milliarden Euro, mehr als 14 Prozent mehr als im Jahr davor. Allein in der Humanpharma beliefen sich die Investitionen in Forschung und Entwicklung 2023 auf 5,2 Milliarden Euro, das entsprach etwa einem Viertel des Umsatzes in dem Segment. Für das laufende Jahr 2024 peilt Boehringer nach eigenen Angaben eine leichte Umsatzsteigerung an.

Essen (dpa) *11:32 Uhr – Chemiekonzern Evonik erholt sich

Eine erholte Nachfrage nach chemischen Zusatzstoffen etwa für Materialien für die Bau- und Autoindustrie sowie in der Sparte für Nahrungsmittelwirkstoffe hat Evonik im ersten Quartal angetrieben. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) erholte sich im Jahresvergleich um fast 28 Prozent auf rund 522 Millionen Euro, wie der Chemiekonzern am Dienstag mitteilte. Erstmals nach sieben Quartalen mit rückläufigem Absatz habe dieser wieder über dem Vorjahresniveau gelegen. Neben einer leichten Belebung der Endkundennachfrage habe auch das Auffüllen der niedrigen Lagerbestände aufseiten der Kunden zur Absatzsteigerung beigetragen. Der Umsatz fiel dennoch um gut fünf Prozent auf knapp 3,8 Milliarden Euro, da niedrigere Rohstoffkosten auf die Verkaufspreise drückten.

Hamburg (dpa) *08:45 Uhr – Beiersdorf setzt dank großer Nachfrage und höherer Preise mehr um

Eine rege Nachfrage nach Deos und Sonnenschutzmitteln sowie Preiserhöhungen haben dem Nivea-Konzern Beiersdorf zum Jahresauftakt einen kräftigen Schub beschert. Der Umsatz legte organisch, als ohne Wechselkurseffekte und Übernahmen, gegenüber dem Vorjahresquartal um 7,3 Prozent auf rund 2,6 Milliarden Euro zu, wie das Hamburger Unternehmen am Dienstag mitteilte. Während das deutlich wichtigere Verbrauchergeschäft um ein Zehntel wuchs, sank der Erlös mit Tesa-Produkten. Für das Gesamtjahr rechnen Konzernchef Vincent Warnery und Finanzchefin Astrid Hermann nun mit einem organischen Umsatzwachstum von sechs bis acht Prozent. Bislang war ein Erlösplus im mittleren einstelligen Prozentbereich angepeilt.

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