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01.09.2025

Bad Vilbel (dpa) *13:16 Uhr – Doch kein Börsengang – Finanzinvestor übernimmt Stada

Der Arzneihersteller Stada geht doch nicht an die Börse. Wenige Tage nach Ankündigung entsprechender Pläne haben die bisherigen Eigentümer einen Käufer für das Unternehmen präsentiert. Neuer Mehrheitsinvestor wird laut eigener Mitteilung vom Montag die Londoner Investmentgesellschaft Cap Vest Partners. Sie übernimmt Kreisen zufolge einen Anteil von rund 70 Prozent. Die bisherigen Gesellschafter Bain Capital und Cinven bleiben mit einer Minderheit an Bord, wie sie selbst mitteilten.

Noch in der vergangenen Woche hatte Stada-Chef Peter Goldschmidt einen Börsengang für den Herbst in Aussicht gestellt. Die intensiven Vorbereitungen sorgten Insidern zufolge dafür, dass schon in zuvor mit Cap Vest laufende Gespräche Bewegung kam. Stada mit Sitz in Bad Vilbel bei Frankfurt wollte bereits im Frühjahr an die Börse gehen, die Pläne wurden aber wegen heftiger Börsenschwankungen vertagt.

Zum Kaufpreis machten die Parteien keine Angaben. Zum Börsengang stand ein Unternehmenswert von rund zehn Milliarden Euro im Raum. Stada stellt unter anderem das Erkältungsmittel Grippostad und den Hustensaft Silomat her. Der Abschluss steht unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen und wird für das erste Halbjahr 2026 erwartet. Stada zufolge soll der amtierende Vorstandschef Goldschmidt im Amt bleiben.

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