Newsticker September: Aktuelles aus der Prozessindustrie

EU-Kommission durchsucht Räumlichkeiten von Sanofi

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23.09.2025

Brüssel (dpa) *22:28 Uhr – EU will Gewässer besser vor Chemikalien schützen

Gewässer in der EU sollen künftig besser vor Chemikalien geschützt werden. Unterhändler der EU-Staaten und des Europaparlaments einigten sich unter anderem darauf, eine Liste von Stoffen, für die bestimmte Grenzwerte gelten, um sogenannte Ewigkeitschemikalien zu erweitern, wie das Europaparlament mitteilte.

Die EU-Staaten betonten, sie hätten grundsätzlich bis 2039 Zeit, um die neuen Standards zu erreichen. Unter Umständen kann diese Frist auch noch auf 2045 verschoben werden. Für manche Stoffe sollen die Vorgaben bereits ab 2033 eingehalten werden.

Bevor die neuen Vorgaben in Kraft treten können, müssen Parlament und EU-Staaten noch formell zustimmen. Hintergrund der Einigung ist ein Vorschlag der EU-Kommission aus dem Jahr 2022. Nachdem sich das Parlament bereits 2023 auf seine Position geeinigt hatte, brauchten die EU-Staaten bis 2024. Nun, mehr als ein Jahr später, steht ein finales Ergebnis.

Die Europaabgeordnete Hildegard Bentele (CDU) sprach nach Abschluss der Verhandlungen davon, dass das Ergebnis angesichts einer sich verschlechternden Wasserqualität angemessen und an die Möglichkeiten der EU-Staaten angepasst sei. «Es war höchste Zeit, dass PFAS und andere Schadstoffe stärker in die Wasserqualität einbezogen wurden», teilte die Grünen-Abgeordnete Jutta Paulus mit.

Von PFAS sind auch deutsche Gewässer betroffen. Nach einem Bericht der Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke Bodensee-Rhein etwa verbreitet sich die sogenannte Ewigkeitschemikalie Trifluoracetat (TFA) im Rhein. Am Hochrhein habe sich die TFA-Konzentration in den vergangenen acht Jahren vervielfacht.

Chemnitz (dpa/sn) *17:21 Uhr – Neues Wasserstoffzentrum nimmt Arbeit in Chemnitz auf

In Chemnitz hat das erste von bundesweit vier neuen Wasserstoffzentren den Betrieb aufgenommen. Dazu werden in den kommenden Jahren 84,4 Millionen Euro investiert. Das HIC (Hydrogen Innovation Center) in Chemnitz soll vor allem kleine und mittlere Unternehmen sowie Start-ups unterstützen, sich neue Geschäftsfelder zu Wasserstofftechnologien zu erschließen. Dazu entstehen Labore, Prüfstände und Werkstätten, mit denen neue Technologien und Produkte effizient bis zur Marktreife entwickelt werden sollen.

Das HIC sei ein Ort, an dem Wirtschaft und Wissenschaft, Ausbildung und Transfer in die Anwendung zusammenfinden, betonte der Vorstandsvorsitzende des Trägervereins HZwo, Professor Thomas von Unwerth. Es gehe darum, die Wasserstoffzukunft aktiv mitzugestalten und sowohl das Klima als auch den Wohlstand für die nächste Generation zu erhalten und zu mehren.

Der Bund stellt nach eigenen Angaben für die vier Standorte des nationalen Innovations- und Technologiezentrums (ITZ) Wasserstoff bis zu 290 Millionen Euro zur Verfügung. Die Standorte sollen in Chemnitz, Duisburg, Pfeffenhausen (Bayern) und als ein Cluster in Norddeutschland entstehen. An der Förderung für das HIC in Chemnitz beteiligt sich auch das Land Sachsen mit 14,5 Millionen Euro. In mehreren Bauabschnitten soll bis 2029 am Technologie-Campus der Stadt ein Neubau entstehen. Dort werden rund 100 Menschen arbeiten, hieß es.

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