Ludwigshafen (dpa) *13:41 Uhr – Schweitzer fordert Chemie-Dialog im Bund
Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer hat einen Neuanlauf für einen Chemie-Dialog auf Bundesebene gefordert. «Es spricht nichts dagegen, einen Stahlgipfel zu machen und einen Autogipfel zu machen. Das sind wichtige Branchen, aber all diese Branchen wären nichts ohne die Chemie», sagte der SPD-Politiker bei einem Besuch der BASF in Ludwigshafen. «Wir sind international nur dann stark, wenn die Chemie, die Pharma- und die Biotechnologie auch stark bleiben.»
Dafür brauche es den Dialog, weil Politik auch auf Brüsseler Ebene eine Rolle zu spielen habe. «Ich bin froh, dass die Bundesregierung eine sehr europäische Bundesregierung ist, das muss man dann auch nutzen, um den regulatorischen Rahmen so zu gestalten, dass hier auch in Deutschland und damit auch in RLP weiterhin Chemie und Pharma stattfinden kann.» Es sei wichtig, mit einer Stimme zu sprechen: «Die Länder und die Bundesregierung müssen zusammen agieren.»
Bei dem Chemie-Dialog müsse es um rechtliche Fragen, Wettbewerbsfragen, Energie, Kosten und Handlungshemmnisse wie etwa für Pharma in den USA gehen. «Das Hausaufgabenheft wird schnell voll werden, aber wir müssen uns auch daran halten», betonte Schweitzer.
Wolgograd/Ufa (dpa) *13:18 Uhr – Ukraine greift erneut Raffinerien und Chemieanlagen in Russland mit Drohnen an
Die Ukraine hat Raffinerien in zwei russischen Regionen nahe der Wolga mit Drohnen angegriffen. In der Nacht sei die Millionenstadt Wolgograd beschossen worden, teilte Gouverneur Andrej Botscharow mit. Seinen Angaben nach gab es lediglich geringere Schäden an einigen Wohnhäusern wegen herabfallender Drohnentrümmer.
Das ukrainische Militär hingegen spricht von einem Treffer in der dortigen Raffinerie. «Vorläufigen Informationen nach wurde die Arbeit der Raffinerie gestoppt», teilten die Spezialkräfte der ukrainischen Armee bei Telegram mit. Unabhängig überprüfen lassen sich die Angaben nicht. Die Raffinerie in Wolgograd gilt als eine der größten Ölverarbeitungsanlagen Russlands und wurde bereits in der Vergangenheit bei Angriffen beschädigt. Sie produziere auch Treibstoff für die russische Armee, hieß es zur Begründung der Angriffe aus Kiew.
Eine weitere Attacke gab es am Morgen auf die benachbarte Region Baschkortostan. In der Stadt Salawat sei ein zu Gazprom gehörender Chemiebetrieb von zwei Drohnen getroffen worden, bestätigte das Oberhaupt der Region, Radi Chabirow, den Angriff. «Derzeit löschen wir das Feuer, alle Einsatzkräfte sind vor Ort», Tote und Verletzte habe es nicht gegeben, schrieb er auf Telegram. Das Ausmaß der Schäden müsse noch geprüft werden.
Mehrere ukrainische Medien meldeten unter Berufung auf eigene Geheimdienstquellen, dass Drohnen des Geheimdienstes SBU ein «Schlüsselobjekt des Werks» angegriffen hätten. Das russische Militär hat dabei nach eigenen Angaben in der Nacht zum Donnerstag 43 ukrainische Drohnen abgefangen, darunter knapp ein Dutzend im Gebiet Wolgograd.
Der Schweizer Pharmakonzern Roche übernimmt für bis zu 3,5 Milliarden Dollar die US-Biotechfirma 89bio. Das Unternehmen leistet Roche zufolge Pionierarbeit bei der Entwicklung innovativer Therapien zur Behandlung von Lebererkrankungen.
Das Hauptprodukt von 89bio ist der Wirkstoffkandidat Pegozafermin, der sich in einer späten Entwicklungsphase befindet, wie Roche mitteilte. Derzeit würden zulassungsrelevante Studien zur Behandlung von Steatohepatitis durchgeführt. Steatohepatitis ist eine schwere und verbreitete entzündliche Lebererkrankung, die im Zusammenhang mit Fettansammlungen in der Leber auftritt, eine häufige Begleiterkrankung von Fettleibigkeit.
Die Übernahme stärke Roches Portfolio im Bereich Herz-Kreislauf-, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen, betonten die Basler in ihrer Mitteilung. Zudem eröffne sie Möglichkeiten für künftige Kombinationstherapien. Roche zahlt 14,50 US-Dollar je 89bio-Aktie in bar, das sind rund 2,4 Milliarden Dollar. Außerdem bekommen die Aktionäre ein spezielles Zusatzzahlungsrecht von bis zu 6 Dollar pro Aktie, wodurch der Gesamtwert der Übernahme auf bis zu 3,5 Milliarden Dollar steigen könnte. Umgerechnet sind das bis zu 3 Milliarden Euro.
Stand: 08.12.2025
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