Newsticker September: Aktuelles aus der Prozessindustrie

EU-Kommission durchsucht Räumlichkeiten von Sanofi

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03.09.2025

Houston (dpa) *19:58 Uhr – US-Ölkonzern will bis zu ein Viertel der Jobs streichen

Der US-Ölkonzern Conoco Phillips will 20 bis 25 Prozent seiner Arbeitsplätze streichen. Der Abbau soll größtenteils noch in diesem Jahr durchgeführt werden, wie ein Sprecher mitteilte. Der Konzern nannte keine Gründe für den radikalen Einschnitt. Es hieß lediglich, das Unternehmen prüfe ständig, wie man mit vorhandenen Ressourcen effizienter arbeiten könne. Das Unternehmen hatte Ende vergangenen Jahres rund 11.800 Beschäftigte in 14 Ländern.

Von dem Abbau sollen sowohl fest angestellte Beschäftigte als auch externe Mitarbeiter betroffen sein. Conoco Phillips hatte das vergangene Quartal mit einem Gewinnrückgang von 15 Prozent auf 1,97 Milliarden Dollar (1,7 Milliarden Euro) abgeschlossen. Die Industrie steht unter dem Druck sinkender Ölpreise. Der Konzern hatte im vergangenen Jahr den Konkurrenten Marathon Oil für rund 17 Milliarden Dollar übernommen.

Mukran (dpa) *15:08 Uhr – BASF und Equinor sichern sich LNG-Kapazitäten in Mukran

Der deutsche Chemiekonzern BASF und der norwegische Erdgasförderer Equinor haben sich größere Kapazitäten zur Umwandlung von Tanker-Flüssiggas in Erdgas am Terminal «Deutsche Ostsee» in Mukran auf Rügen gesichert. Die Deutsche Regas, die das LNG-Terminal betreibt, hat mit den beiden Unternehmen jeweils langfristige Vereinbarungen über die Nutzung ihrer Regasifizierungskapazitäten im industriellen Maßstab geschlossen, wie die Firma mitteilte. Über die weiteren Vertragsbedingungen sei Vertraulichkeit vereinbart worden.

Ein Regas-Sprecher sagte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur lediglich, es handele sich um Verträge über «einen signifikanten Anteil unserer Kapazitäten». Der geschäftsführende Gesellschafter Ingo Wagner betonte: «Wir sind stolz darauf, die Energiesicherheit eines der führenden Chemieunternehmen zu unterstützen und mit dem in Deutschland und Europa führenden Erdgaslieferanten zusammenzuarbeiten.»

Die Deutsche Regas bietet LNG-Importeuren im Hafen von Mukran die Nutzung ihrer Regasifizierungsanlage an. LNG ist bis zum flüssigen Zustand heruntergekühltes Erdgas, dessen Volumen sich dabei stark verkleinert. Beim Regasifizieren wird das LNG wieder bis zum gasförmigen Zustand erhitzt. Das Erdgas wird dann von Mukran über eine Leitung am Boden der Ostsee bis nach Lubmin auf dem Festland transportiert und dort in Fernleitungen eingespeist. Am eigentlichen Gashandel ist die Deutsche Regas nach eigenen Angaben nicht beteiligt.

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