Newsticker Mai: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Gefahrstoffaustritt im Chemischen Institut Marburg

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08.05.2025

Straßburg (dpa) *17:41 – Gasvorrat: EU-Parlament will mehr Flexibilität

Das EU-Parlament will an der Pflicht zur Befüllung von Europas Gasspeichern bis Ende 2027 festhalten. In Straßburg stimmten die Abgeordneten dabei allerdings mehrheitlich für mehr Flexibilität, um Spekulationen auf dem Gasmarkt einzudämmen und die Preise zu senken. Bislang müssen die Gasspeicher in der EU bis zum 1. November zu 90 Prozent gefüllt sein. Die Gasspeicherverordnung wurde Mitte 2022 erlassen und soll die Gasversorgung der EU sicherstellen.

Die Parlamentarier schlagen vor, das Befüllungsziel auf 83 Prozent zu senken, zudem solle es zu einem beliebigen Zeitpunkt zwischen dem 1.

Oktober und dem 1. Dezember eines jeden Jahres erreicht werden müssen. Die Mitgliedstaaten sollten demnach die Möglichkeit haben, bei ungünstigen Marktbedingungen, wie beispielsweise Versorgungsunterbrechungen oder hoher Nachfrage, um bis zu vier Prozentpunkte vom Füllungsziel abzuweichen. Die Position des Parlaments geht auf einen Vorschlag der EU-Kommission zurück. Auch die EU-Länder hatten sich bereits für mehr Flexibilität ausgesprochen. Sie müssen jetzt mit dem Parlament verhandeln, bevor neue Vorschriften in Kraft treten können.

Wiesbaden (dpa) *09:45 – Größtes Plus seit 2022: Wirtschaft steigert Produktion

In der deutschen Wirtschaft ist die Produktion so stark gestiegen wie seit mehr als drei Jahren nicht mehr. Im März stellten Industrie, Bau und Energieversorger 3,0 Prozent mehr her als im Vormonat Februar, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich fiel die Produktion im ersten Quartal um 1,4 Prozent höher aus als im Schlussquartal 2024. «Dies ist der deutlichste Anstieg der Produktion im Dreimonatsvergleich seit Anfang 2022.»

Die Industrie allein produzierte im März 3,6 Prozent mehr als im Vormonat. Anstiege gab es in wichtigen Branchen wie Autobau (plus 8,1 %), Pharma (plus 19,6 %) und Maschinenbau (plus 4,4 %). In den energieintensiven Industriezweigen, zu denen etwa die Chemie zählt, wuchs die Produktion um 1,5 Prozent. Die Bauproduktion stieg um 2,1 Prozent.

Wiesbaden (dpa) *08:53 – Deutsche Exporte steigen - Geschäft mit USA legt stark zu

Die deutschen Exporteure haben erneut bessere Geschäfte gemacht - insbesondere mit den USA, wo neue Zölle drohen. Im März wurden Waren im Wert von 133,2 Milliarden Euro ins Ausland geliefert. Das waren 1,1 Prozent mehr als im Vormonat und 2,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilt.

Die meisten deutschen Exporte gingen abermals in die Vereinigten Staaten: Waren im Wert von 14,6 Milliarden Euro lieferten deutsche Hersteller in die USA und damit kalender- und saisonbereinigt 2,4 Prozent mehr als im Februar. Das überdurchschnittliche Wachstum dürfte auch daran liegen, dass Unternehmen Lieferungen vorziehen, um den Zöllen von US-Präsident Donald Trump zu entgehen.

Wiesbaden (ots) *08:04 – Produktion im März 2025: +3,0 % zum Vormonat

Produktion im Produzierenden Gewerbe im März 2025 (real, vorläufig): +3,0 % zum Vormonat (saison- und kalenderbereinigt); -0,2 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt).

Februar 2025 (real, revidiert): -1,3 % zum Vormonat (saison- und kalenderbereinigt); -4,1 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)

Die reale (preisbereinigte) Produktion im Produzierenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im März 2025 gegenüber Februar 2025 saison- und kalenderbereinigt um 3,0 % gestiegen. Auch im weniger volatilen Dreimonatsvergleich war die Produktion im 1. Quartal 2025 um 1,4 % höher als im 4. Quartal 2024. Dies ist der deutlichste Anstieg der Produktion im Dreimonatsvergleich seit Anfang 2022. Für Februar 2025 wurde das vorläufige Ergebnis bestätigt (-1,3 % gegenüber Januar 2025). Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2024 war die Produktion im März

Die positive Entwicklung im Produzierenden Gewerbe im März 2025 verteilt sich auf viele Wirtschaftsbereiche. Besonders die Produktionsanstiege in der Automobilindustrie (+8,1 %), in der Pharmaindustrie (+19,6 %) und im Maschinenbau (+4,4 %) wirkten sich auf das Gesamtergebnis aus. Die Industrieproduktion (Produzierendes Gewerbe ohne Energie und Baugewerbe) nahm im März 2025 gegenüber Februar 2025 saison- und kalenderbereinigt um 3,6 % zu. Innerhalb der Industrie war ein Anstieg über alle drei Hauptgruppen zu verzeichnen: Die Produktion von Konsumgütern und von Investitionsgütern stieg um jeweils 4,9 % und die Produktion von Vorleistungsgütern um 1,1 %. Außerhalb der Industrie sank die Energieerzeugung um 1,8 % im März 2025 im Vergleich zum Vormonat. Die Bauproduktion stieg um 2,1 %.

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In den energieintensiven Industriezweigen ist die Produktion im März 2025 gegenüber Februar 2025 saison- und kalenderbereinigt um 1,5 % gestiegen. Im Dreimonatsvergleich war die Produktion in den energieintensiven Industriezweigen von Januar 2025 bis März 2025 um 1,2 % höher als in den drei Monaten zuvor. Verglichen mit dem Vorjahresmonat März 2024 war die energieintensive Produktion im März 2025 kalenderbereinigt um 2,3 % niedriger. Eine Analyse zum Produktionsindex für energieintensive Industriezweige ist auf der Themenseite «Industrie, Verarbeitendes Gewerbe» im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes verfügbar.

München (dpa) *07:01 Uhr – Siemens Energy lässt die Krise hinter sich

Siemens Energy lässt die Krisen der vergangenen Jahre immer weiter hinter sich und ist auf Kurs für ein solides Jahr. Im abgelaufenen Quartal - für Energy ist es das zweite des Geschäftsjahres - machte der Energietechnikkonzern 501 Millionen Euro Gewinn nach Steuern. Das ist fast das Fünffache des Wertes aus dem Vorjahreszeitraum. Zwar drückt das Sorgenkind Siemens Gamesa noch immer auf die Zahlen, doch in den Bereichen jenseits der Windkraft lief es so gut, dass Energy jüngst seine Prognose deutlich anhob. Und selbst die neuen US-Zölle bereiten Konzernchef Christian Bruch nur überschaubare Sorgen.

Für die zweite Hälfte des Geschäftsjahres, das noch bis Ende September läuft, rechnet Energy durch die US-Zölle nur mit einer begrenzten Belastung bis zu einem hohen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag. Vergleicht man das mit den Werten, die zuletzt beispielsweise von deutschen Autoherstellern genannt wurden, ist das vergleichsweise wenig. Diese negativen Effekte werden von der zuletzt sehr starken Entwicklung aber mehr als überlagert. Die machte sich im zweiten Quartal auch bei Umsatz und Auftragseingang bemerkbar. Die Erlöse kletterten um rund ein Fünftel auf knapp 10 Milliarden Euro, der Auftragseingang lag mit 14,4 Milliarden Euro nicht nur deutlich darüber, sondern wuchs auch um mehr als die Hälfte.

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