Newsticker Mai: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Gefahrstoffaustritt im Chemischen Institut Marburg

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Frankenthal (ots) *09:12 – KSB zufrieden mit erstem Quartal 2025

Der Frankenthaler Pumpen- und Armaturenhersteller KSB setzt im ersten Quartal 2025 die positive Entwicklung des Geschäftsjahres 2024 fort.

Auftragseingang und Umsatz sowie das um die Kosten der Einführung von SAP S/4HANA bereinigte Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern

(EBIT) liegen über dem Vorjahresquartal. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2025 hat KSB denAuftragseingangum 1,8 % auf 878 Mio. EUR gesteigert. Den stärksten Anstieg mit 6,7 % auf 483 Mio. EUR erzielte das Segment Pumpen.

Während der Auftragseingang im Segment KSB SupremeServ mit +0,4 % nahezu konstant blieb, verzeichnete das Segment Armaturen einen Rückgang um 12,5 % auf 111 Mio. EUR. Im Segment Pumpen realisierte der Marktbereich Bergbau eine Steigerung des Auftragseingangs um 34,5 % auf 28 Mio. EUR. Insbesondere aufgrund größerer Aufträge im Wassermarkt steigerten die Standardmärkte ihren Auftragseingang um 15,3 % auf 399 Mio. EUR gegenüber 346 Mio. EUR im Vorjahr. Bedingt durch größere Einzelaufträge im ersten Quartal 2024 verzeichnete der Marktbereich Energie einen Rückgang im Auftragseingang um 34,7 % auf 56 Mio. EUR.

DieUmsatzerlösehat KSB in den ersten drei Monaten um 2,3 % auf 709 Mio. EUR gesteigert. Mit 10,2 % Wachstum auf 103 Mio. EUR erzielte das Segment Armaturen das stärkste Wachstum. Das Segment Pumpen realisierte ein Umsatzplus von 1,7 % auf 373 Mio. EUR. Während die Märkte Bergbau und Energie überproportional wuchsen, stagnierten die Umsatzerlöse in den Standardmärkten. KSB SupremeServ erwirtschaftete mit 232 Mio. EUR (+ 0,0 %) konstante Umsätze gegenüber Vorjahr.

München (ots) *09:01 – Digital Thread bildet die Grundlage für umfassende Integration von KI und Robotik

Fast neun von zehn Unternehmen sehen im Digital Thread einen entscheidenden Erfolgsfaktor für die Zukunft. Für die Aras-Studie «Die Zukunft der Produktentwicklung - Product Lifecycle Management im Fokus» wurden 656 Führungskräfte in den USA, Europa und Japan befragt. Die einhellige Meinung: Mit dem Aufstieg von KI und Automatisierung ist Robotik keine Zukunftsvision mehr - sondern prägt die industrielle Welt bereits heute neu. «KI und Robotik lösen einen grundlegenden Wandel in der Art und Weise aus, wie Produkte entwickelt, hergestellt und gewartet werden», sagt Jens Rollenmüller, Regional Vice President bei Aras. «Das bringt aber auch Verantwortung mit sich. Um Transparenz, Sicherheit und Compliance zu gewährleisten, braucht es strukturierte und nachvollziehbare Daten- und das erfordert einen starken Digital Thread.»

Die Umfrage zeichnet ein klares Bild: KI und Robotik sind die treibenden Kräfte des Wandels, aber ihr Erfolg hängt von einer transparenten und gut verwalteten Dateninfrastruktur ab, die jede Phase des Produktlebenszyklus unterstützt. Doch selbst wenn die Unternehmen die Bedeutung der digitalen Durchgängigkeit erkannt haben, stoßen viele bei der Umsetzung auf Probleme: 46 Prozent der Befragten nennen die Komplexität der Produkte und 36 Prozent Schwierigkeiten bei der Nachverfolgung von Änderungen im Zeitverlauf als große Herausforderungen. Personalisierte oder speziell angepasste Produkte (35 Prozent) und entkoppelte Lieferketten (33 Prozent) werden ebenfalls als große Hindernisse angesehen.

Auf die Frage nach den wichtigsten Gründen für die Verbesserung der digitalen Prozesse in ihrem Unternehmen nannten die Führungskräfte den Einsatz fortschrittlicher Analytik und KI (41 Prozent), die Steigerung der Produktqualität (38 Prozent) und die Optimierung von Service und Support (36 Prozent). Diese Prioritäten spiegeln ein gemeinsames Verständnis wider: KI ist nur so gut wie die Daten, auf denen sie basiert. «Da Produkte immer komplexer werden und die regulatorischen Anforderungen steigen, reichen herkömmliche digitale Anwendungen und isolierte Datensysteme nicht mehr aus», sagt Rollenmüller.

«Unternehmen benötigen spezifische Tools, um sicherzustellen, dass Daten im gesamten Unternehmen und über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg standardisiert, rückverfolgbar und zugänglich sind - das ist das Rückgrat, um einen Digital Thread zum Leben zu erwecken. Mit zunehmendem Einsatz von KI wird es jedoch auch entscheidend, dass nur befugte Personen Zugriff auf die richtigen Informationen haben. Die Antworten müssen auf den Kontext des Nutzers zugeschnitten sein, insbesondere wenn es um Sicherheit, den Schutz geistigen Eigentums und die Einhaltung von Vorschriften geht.»

Mit Blick auf die Zukunft ist die Botschaft klar: Die erfolgreiche Integration von KI und Robotik hängt von strukturierten, kontextreichen Daten ab. «Es ist ein Irrglaube, dass KI nach dem Plug-and-Play-Prinzip funktioniert», warnt Rollenmüller. «In Wirklichkeit hängt ihre Effizienz ganz von der Qualität und Nachvollziehbarkeit der Daten ab, aus denen sie lernt. Hier kommt der Digital Thread ins Spiel. In Kombination mit einem modernen PLM-System bildet er das digitale Rückgrat für Konsistenz, Sicherheit und Compliance.»

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Frankfurt/Main (ots) *06:02 – Agrarchemie: Schrumpfende Umsätze

Der Nettoinlandsumsatz (NIU) mit Pflanzenschutzmitteln in Deutschland belief sich im Geschäftsjahr 2024 auf 1,220 Milliarden Euro. Das bedeutet gegenüber dem Vorjahr (1,342 Mrd. Euro) ein Minus von 9,1 Prozent im Direktgeschäft zwischen der im Industrieverband Agrar e. V. (IVA) organisierten Industrie und dem Pflanzenschutz-Großhandel. Die Preise für Düngemittel verharrten im Jahr 2023/24 in einer weitgehend stabilen Seitwärtsbewegung. Das stabile Preisniveau trug zu einem leichten Anstieg der Absatzmenge des wichtigsten Nährstoffs Stickstoff um 1,8 Prozent auf 1,053 Millionen Tonnen Stickstoffdünger bei (2022/23: 1,034 Mio. Tonnen).

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