Industrieunternehmen stehen vor der Aufgabe, operative Daten, Anlageninformationen und Geschäftsprozesse enger zusammenzuführen. Aveva setzt dafür auf neue Partnerschaften mit IFS, AWS und Snowflake, um Cloud-Plattformen, KI-Anwendungen und IT/OT-Datenökosysteme stärker zu vernetzen.
Aveva baut sein Cloud- und KI-Ökosystem aus: Partnerschaften mit IFS, AWS und Snowflake sollen Industrie-Software, operative Daten und Unternehmensprozesse enger miteinander vernetzen.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)
Der Industriesoftware-Anbieter Aveva hat drei strategische Partnerschaften bekanntgegeben, die ganz im Zeichen der Weiterentwicklung in Richtung Cloud und KI stehen.
Die Technologiepartnerschaft mit IFS, einem Anbieter von KI-gestützter Unternehmenssoftware für anlagenintensive Branchen, hat das Ziel, komplexen Industrieunternehmen die Verbindung von operativer Intelligenz, unternehmensweiter Ausführung und strategischer Kapitalplanung zu ermöglichen. Die CEOs Caspar Herzberg und Mark Moffat stellten auf der Aveva World im Mai in Mailand die erste gemeinsame Lösung vor: Continuous Asset Decision Intelligence. Diese neue Lösung ist darauf ausgelegt, Echtzeit-Betriebs- und Anlagendaten in fundiertere Entscheidungen zu Wartung, Investitionen und Ausführung über den gesamten integrierten Anlagenlebenszyklus hinweg zu überführen. Kunden sollen durch weniger Unsicherheit und schnellere, faktenbasierte Entscheidungen profitieren.
„Industrielle Intelligenz wird erst dann real, wenn ein vollständiges Bild vorliegt. Unsere Partnerschaft mit IFS verbindet Daten und Erkenntnisse auf neue, leistungsstarke Weise – vom Sensor bis in die Vorstandsetage. Die Architektur stimmt, der Bedarf der Kunden ist dringend und die KI-Möglichkeiten sind jetzt praktisch umsetzbar. Das ist echte, radikale Zusammenarbeit“, sagt Caspar Herzberg, CEO von Aveva.
Zusammenarbeit mit Amazon Web Services
Die auf mehrere Jahre ausgelegte strategische Zusammenarbeit mit Amazon Web Serivces (AWS) wiederum soll industrielle Intelligenz in der Cloud vorantreiben. Die Vereinbarung bringt Avevas industrielles Softwareportfolio auf AWS und ermöglicht es Kunden, industrielle Anlagen effizienter zu planen, zu betreiben und zu optimieren – mit geringeren Kosten und KI-gestützten Erkenntnissen. Die Vereinbarung vertieft die bestehende Partnerschaft beider Unternehmen und schafft einen Rahmen für gemeinsame Technologieentwicklung, koordinierte Go-to-Market-Aktivitäten und Migrationsunterstützung von Kunden im globalen Industriesektor.
Als Teil der umfassenden Umstellung auf eine Multi-Cloud-Architektur wird Aveva im Rahmen der Vereinbarung seine Industrial-Intelligence-Plattform Connect auf AWS ausbauen. Durch den Einsatz von Diensten wie Amazon Bedrock, Amazon Bedrock Agent Core und Amazon Elastic Compute Cloud (Amazon EC2) wird der Industriesoftware-Anbieter sowohl öffentliche als auch private SaaS-Funktionen für Industriekunden weltweit bereitstellen.
Die Zusammenarbeit umfasst außerdem die Listung von Aveva-Produkten im AWS Marketplace, gemeinsame Migrationsprogramme für Kunden sowie ein gemeinsames Engagement für Schulungen und Zertifizierungen in beiden Organisationen.
Indem Connect und das gesamte Software-Portfolio auf AWS verfügbar gemacht werden, wollen beide Unternehmen Industriekunden einen schnelleren und skalierbaren Weg zu cloud-nativen Betriebsabläufen eröffnen – bei geringerer Komplexität und niedrigeren Kosten für den Betrieb lokaler Infrastruktur sowie mit neuen KI-gestützten Funktionen, die bislang in diesem Umfang nicht praktikabel waren.
Eine weitere strategische Zusammenarbeit, die auf der Aveva World angekündigt wurde, betrifft Snowflake. Die Kooperation ermöglicht eine direkte Zero-Copy-Integration zwischen Aveva Connect und der KI Data Cloud von Snowflake. Dadurch sollen Datensilos abgebaut, Datenflüsse vereinfacht und die Zeit bis zur Gewinnung verwertbarer Erkenntnisse in Industrieunternehmen deutlich verkürzt werden.
Kunden können damit industrielle und unternehmensseitige Daten sicher abrufen, analysieren und nutzen – ohne aufwendige Datenpipelines oder kostspielige Integrationsprojekte. Den Partnern zufolge, markiert das einen Wandel von klassischen, pipeline-intensiven Datenarchitekturen hin zu einem modernen Ansatz der Datenteilung, der den Zugang vereinfacht, technische Schulden abbaut und eine schnellere sowie skalierbarere Einführung industrieller KI ermöglicht.
„Industrielle Kunden benötigen einen schnellen und sicheren Zugang zu verlässlichen Daten aus operativen, technischen und unternehmerischen Bereichen, um Entscheidungen in großem Maßstab zu unterstützen“, sagt Rob McGreevy, Chief Product Officer bei Aveva. „Mit dieser Zusammenarbeit erweitern wir unsere Cloud-basierten KI-Fähigkeiten und ermöglichen den Datenzugriff ohne Duplizierung. So tragen wir dazu bei, operative Erkenntnisse in unternehmensweite Entscheidungsprozesse innerhalb eines offenen, partnerorientierten Ökosystems einzubringen.“
Stand: 08.12.2025
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